Samsung-Smartphone mit Rundum-Display könnte simultan übersetzen

Das Display des Galaxy S10 ist fast randlos, aber bis auf die Rückseite reicht es noch nicht
Das Display des Galaxy S10 ist fast randlos, aber bis auf die Rückseite reicht es noch nicht(© 2019 CURVED)

Mit dem Galaxy Fold hat Samsung eines der ersten Smartphones mit faltbarem Bildschirm an den Start gebracht. Es gibt aber noch mehr spektakuläre Ideen für das Smartphone der Zukunft. Ein kürzlich bewilligter Patentantrag des Herstellers beschreibt ein Mobilgerät mit Rundum-Display und Dolmetscher-Eigenschaften.

Wie der Beschreibung bei der World Intellectual Property Organization zu entnehmen ist, handelt es sich bei dem Bildschirm, der Vorder- und Rückseite sowie den oberen Smartphone-Rand einnimmt, gar nicht um ein einziges Bauteil. Samsung geht hier vielmehr von drei separaten Displays aus, die lückenlos zusammenarbeiten. Und der Hersteller hat auch gleich mehrere Erklärungen parat, wozu so ein Aufbau gut sein soll.

Live-Übersetzungen und Super-Selfies

Praktisch stellt Samsung sich das Mehrfach-Display beim Fotografieren vor. Richtet ihr die Smartphone-Kamera auf eure Freunde aus, können die sich nämlich auf dem rückseitigen Bildschirm live sehen. Das dürfte wiederum das Posieren einfacher machen und für bessere Bilder sorgen. Für Selfies wäre auch keine zusätzliche Kamera mehr nötig, da ihr problemlos die stärkere Hauptkamera verwenden könntet.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit des Doppel-Displays sieht Samsung in einer Übersetzungs-App. Die soll ähnlich wie Skype Gespräche live übersetzen. Die Ausgabe würde nur nicht via Internet auf dem Gerät eures Gesprächspartners, sondern eben auf der Rückseite des gleichen Smartphones stattfinden. Den kleinen Display-Streifen auf der Oberseite des Smartphones möchte Samsung gerne wie einen Pager für die Anzeige von Benachrichtigungen verwenden. Etwas Ähnliches hatte schon das HTC U Ultra.


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