Samsung schuldet Microsoft sieben Millionen Dollar

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Microsoft verdient an jedem verkauften Android-Gerät mit.
Microsoft verdient an jedem verkauften Android-Gerät mit.(© 2014 CC: Flickr/Marcin Wichary)

Der Software-Konzern klagt ausbleibende Patentzahlungen ein. Der Smartphone-Hersteller zahlte vergangenes Jahr eine Milliarde US-Dollar für Microsoft-Lizenzen.

Schadensersatz für verspätete Zahlungen

Im August leitete Microsoft ein gerichtliches Verfahren gegen Samsung ein, jetzt werden die Details darüber bekannt. Der Smartphone-Hersteller soll Patentzahlungen nicht nachgekommen sein und schuldet seinem Partner einem Schreiben zufolge 6,9 Millionen US-Dollar. Dabei handelt es sich um laufende Beiträge, die Samsung seit der Übernahme von Nokia durch Microsoft nicht mehr überwiesen habe. Der koreanische Konzern halte sich nicht mehr an den 2011 abgeschlossenen Vertrag, lautet der Vorwurf.

Microsoft verdient mit den Lizenzen dennoch kräftig. Eine Milliarde US-Dollar zahlte Samsung im vergangenen Jahr für Gebühren, geht aus dem Dokument weiter hervor. Die Schulden von knapp sieben Millionen US-Dollar kamen dadurch zustande, dass die Zahlung nicht rechtzeitig erfolgte.

Patentzahlungen für Android-Geräte

Für jedes verkaufte Android-Gerät muss der koreanische Hersteller eine Patentzahlung leisten, sieht das 2011 abgeschlossene Abkommen vor. Wie hoch die Gebühr pro verkauftem Mobilgerät ist, verraten die beiden Unternehmen nicht. Laut Microsoft war in der Vereinbarung auch geplant, dass Samsung Windows-Geräte pusht, was allerdings nicht passiert sei.

Vor Gericht will der Software-Riese jetzt die Schulden eintreiben. Samsung äußerte sich zu den veröffentlichten Zahlen bisher nicht.


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