Samsung stellt Smartwatch Samsung Galaxy Gear vor

Und das hat einen einfachen Grund: Vorerst ist die Samsung Galaxy Gear nur mit dem Galaxy Note 3 kompatibel, andere Galaxy Devices müssen erst ein Update bekommen, um mit der Smartwatch zu funktionieren. Wann das geschehen wird hat Samsung noch nicht verraten.

Perfekter Begleiter des Galaxy Note 3

Die Smartwatch nimmt über NFC eine Verbindung mit dem Galaxy Note 3 auf, der Datenaustausch erfolgt dann via Bluetooth. Im Armband, das es in sechs verschiedenen (modischen?) Farben geben wird sitzen Lautsprecher und Mikrofon sowie eine 1,9 MP Kamera. So lassen sich mit der Kamera Bilder aufnehmen und bis zu 10 Sekunden lange Videos mit 720p, wobei es sicher gewöhnungsbedürftig sein dürfte, das mit einer Armbanduhr zu tun. Gleiches gilt fürs Telefonieren, was mit der Samsung Galaxy Gear ebenfalls möglich ist.

Spezielle Apps für Samsung Galaxy Gear

Außerdem erinnert die Smartwatch an Termine und man kann Nachrichten wie SMS und E-Mails auf ihr lesen. Ein Schrittzähler ist ebenfalls eingebaut, sodass sie beispielsweise ein guter Begleiter beim Joggen ist. Samsung setzt wohl unter anderem auch stark auf den Bereich Fitness, hier lassen sich eventuell gute Anknüpfungspunkte an S Health finden. Etwa 70 Apps, die für die Samsung Galaxy Gear angepasst sind gibt es schon, dazu gehören unter anderem Angry Birds, Evernote, Pinterest und RunKeeper. Samsung stellt Entwicklern außerdem eine API zur Verfügung, mit der sie weitere Apps für die Galaxy Gear programmieren oder anpassen können.

Größter Kritikpunkt: Akku

Im Inneren der Samsung Galaxy Gear verrichtet ein mit 800 MHz getakteter Prozessor seine Arbeit, dem 512 MB RAM zur Seite stehen. Dazu kommen 4 GB interner Speicher. Das Display hat eine Diagonale von 1,63 Zoll und löst mit 320 x 320 Pixeln auf. Die Smartwatch wiegt knapp 74 Gramm. Der Akku der Galaxy Gear soll rund einen Tag durchhalten, bevor ein Ladegerät her muss. Das ist nicht viel und sicherlich einer der größten Kritikpunkte an der smarten Uhr. Außerdem ist sie relativ klobig und dürfte vielen Nutzern schlicht zu groß sein, um permanent am Handgelenk getragen zu werden. Auch die Abhängigkeit von einem (Galaxy) Smartphone wurde bereits kritisiert.


Wir sind gespannt, wie sich die Samsung Galaxy Gear verkaufen wird. Eine Hürde wird sicherlich sein, dass sie anfangs nur mit dem Galaxy Note 3 kompatibel ist und es auch später mit Nicht-Galaxy-Geräten möglicherweise einige Einschränkungen in der Funktionalität geben könnte. Am 25. September kommt die Galaxy Gear in den Handel, zunächst in 140 Ländern. Ob Deutschland gleich von Anfang an dabei ist, ist noch offen. Den Preis hat Samsung nur für die USA bekannt gegeben, dort wird die Smartwatch 300,- Dollar kosten. Der Euro-Preis wird demnach wohl bei 300,- Euro liegen.