Samsung und LG: Wer bringt das erste Smartphone mit flexiblem Display?

Wie androidauthority.com unter Berufung auf unwiredreview.com und eine koreanische Website berichtet, soll das neue Samsung Smartphone mit gebogenem Display bereits kommende Woche vorgestellt werden. Eine Limited Edition wird es deswegen sein, weil die Produktion der Displays noch nicht schnell genug geht um ausreichende Mengen zu produzieren.

Samsung und LG: Wettrennen um eine Neuheit

Ob es sich bei dem neuen Smartphone, das Samsung ankündigen will tatsächlich um eine Modell-Variante des Galaxy Note 3 handelt steht indes noch nicht fest. Auch zum Preis des Smartphones hat Samsung sich noch nicht geäußert, ebenso ist nicht bekannt, welche Ausstattung das neue Smartphone haben soll. Neben Samsung soll auch LG ein Smartphone mit gebogenem Display auf den Markt bringen, das LG Z. Die beiden Hersteller liefern sich derzeit ein Wettrennen darum, wer als erstes ein Smartphone mit flexiblem Display auf den Markt bringt. Laut ZDnet Korea soll auch das LG Z noch im Laufe des Oktobers auf den Markt kommen, aber momentan sieht es ganz danach aus, als hätte Samsung die Nase ein klein wenig vorn. Die kommenden Tage und Wochen jedenfalls scheinen sehr spannend zu werden.

Flexible Displays machen Smartphones stabiler und bruchfester

Es heißt, ein solches flexibles Display soll auch dann nicht kaputt gehen, wenn das Smartphone hinunterfällt. Außerdem soll es keinen Rahmen mehr benötigen, der für Stabilität sorgt. Das klingt auf jeden Fall spannend. Denn solche Displays würden es den Herstellern ermöglichen, trotz großer Bildschirme die Smartphones selbst etwas kleiner und handlicher zu machen als das aktuell noch der Fall ist. In den letzten Jahren hat sich in dieser Richtung ja schon einiges getan, aber wirklich komplett randlose Displays wären ein weiterer Schritt in Sachen Nutzerfreundlichkeit. Generell muss man sich unter einem Smartphone mit flexiblem Display kein Handy vorstellen, dass selbst biegbar ist, dem stehen die anderen Komponenten wie Akku, CPU etc. noch im Weg. Vielmehr geht es den Herstellern fürs Erste darum, dass das Display nicht einfach so kaputt gehen kann, weil es durch die flexible Oberfläche eben nicht mehr so schnell bricht wie herkömmliche Displays.