San Francisco: Anonymer Twitter-Nutzer verteilt Bargeld

Mit Fotos verrät "Hidden Cash", wo die Dollar-Scheine versteckt sind.
Mit Fotos verrät "Hidden Cash", wo die Dollar-Scheine versteckt sind.(© 2014 Hidden Cash)

Unter dem Twitter-Namen "Hidden Cash" verteilt eine Person 100-Dollar-Scheine in der Stadt und weist über das Microblogging-Portal darauf hin. Hinter der Figur soll ein wohlhabender Einwohner stecken, der sein Geld auf diesem Weg spenden will. 

Bargeld für Twitter-Follower

"Hidden Cash" - verstecktes Bargeld, dieser Name sorgt in San Francisco derzeit für Erheiterung. Ein Twitter-Nutzer betreibt unter diesem Titel seit Freitag ein soziales Experiment. Er versteckt 100 Dollar-Scheine in der Stadt und hinterlässt auf dem Microblogging-Dienst Hinweise, wo sich das Geld befindet.

"Könnten du und deine Freunde einen Kaffee bei Sightglass vertragen?  Dann seh' in der Telefonzelle nebenan nach", lautete der erste Tweet von "Hidden Cash". Andere User wurden darauf aufmerksam und holten sich das Bargeld ab. An neun Plätzen hat die unbekannte Person bereits Cash hinterlassen.

Spenden für die Stadt

In einem Email-Interview lässt "Hidden Cash" durchblicken, dass hinter dem Pseudonym eine wohlhabende Person steckt, die ihrer Stadt etwas Gutes tun will. "Ich habe gerade eine halbe Milliarde Dollar durch den Verkauf eines Hauses gemacht", so der anonyme Wohltäter. Es handle sich bei dem Experiment  weder um eine begrenzte Aktion noch um ein kommerzielles Vorhaben, vergewissert "Hidden Cash". Je mehr Twitter-Follower das Projekt erhält, desto mehr Geld soll verteilt werden - auch in umliegenden Städten.

Die Kluft zwischen Arm und Reich sorgt in der San Francisco Bay Area seit Monaten für Spannungen.  "Hidden Cash" will diesem Klassenkampf entgegenwirken.

Weitere Artikel zum Thema
Twit­ter bringt neue Emojis auf ältere Android-Smart­pho­nes
Lars Wertgen
Twitter zeigt nun auch auf älteren Android-Smartphones Emojis korrekt an
Der Mikrobloggingdienst Twitter setzt zukünftig auf eigene Emojis – das dürfte insbesondere Nutzer mit älteren Android-Smartphones freuen.
NetzDG: Face­book, Twit­ter und Insta­gram müssen schnel­ler löschen
Jan Johannsen
iPhone 6, Facebook, Twitter, Snapchat
Seit dem 1. Januar 2018 müssen Facebook, Twitter, Instagram und Co. strafbare Inhalte schneller löschen. Kritiker sorgen sich um die Meinungsfreiheit.
Twit­ter verdop­pelt Zeichen­limit für Tweets
Francis Lido
Twitter-Nutzern stehen in Zukunft mehr Zeichen zur Verfügung
Es ist offiziell: Twitter erhöht das Zeichenlimit. In Zukunft dürfen Tweets bis zu 280 Zeichen lang sein.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.