Sechs smarte Lautsprecher mit Alexa oder Google Assistant im Vergleich

Die UE Blast und Megablast haben Amazon Alexa an Bord.
Die UE Blast und Megablast haben Amazon Alexa an Bord.(© 2017 CURVED)

Ob Alexa oder Google Assistant: Immer mehr Hersteller statten ihre Lautsprecher mit Künstlicher Intelligenz aus. Wir haben sechs Modelle miteinander verglichen.

Die Lautsprecher unterscheiden sich nicht nur durch ihre Künstliche Intelligenz, sondern haben auch unterschiedliche Eigenschaften. Manche sind wasserdicht und dank Akku tragbar, andere fungieren als Internet-Gateway für das Smart Home oder lassen sich als Teil eines Multiroom-Systems einrichten.

Lautsprecher mit Google Assistant

Der Google Home Mini und der JBL Link 20 haben den Google Assistant an Bord. Ihr richtet sie über die Home-App von Google ein und bindet sie auch über diese in ein WLAN ein. Denn beide spielen Musik direkt aus dem Internet ab. Dafür müsst ihr euch z.B. mit eurem Spotify- oder Google-Music-Account anmelden. Über den integrierten Chromecast kann man auch Musik zur Wiedergabe gezielt an die Lautsprecher schicken. Beide lassen sich aber auch als klassischer Bluetooth-Lautsprecher mit dem Smartphone oder einem anderen Abspielgerät verbinden.

Das ist beim Home Mini, der per Kabel mit einer Steckdose verbunden sein muss und deswegen eigentlich immer im Empfangsgebiet eines WLANs steht, weniger wichtig. Der JBL Link 20 ist dagegen transportabel. In ihm steckt ein Akku, wasserdicht ist er ebenfalls. Zusammen mit anderen Lautsprechern wie dem JBL Link 10, Link 300 oder Link 500 lässt sich der Link 20 zu einem Multiroom-System zusammenschalten. Multiroom-fähig ist aber auch der kleine Home Mini und lässt sich nicht nur mit dem Google Home verbinden.

Preislicht liegt der JBL Link 20 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 199 Euro deutlich über dem Google Home Mini, der nur 59 Euro kostet und nicht ganz so gut klingt. Aber Googles kleinster Lautsprecher soll ja vor allem auch eine Konkurrenz für den Echo Dot von Amazon sein. Den lässt er klanglich deutlich hinter sich.

Lautsprecher mit Amazon Alexa

Amazon hat 2017 seinen ersten smarten Lautsprecher erneuert. Im Amazon Echo (2017) stecken immer noch sieben Mikrofone, damit Alexa euch gut versteht. Genau wie der Google Assistant weiß Alexa, wie das Wetter wird, kann Termine in euren Kalender eintragen, Fragen beantworten, Rezepte vorlesen oder Gadgets im Smart Home steuern. Ein großer Unterschied ist die bei Amazon naheliegende Anbindung an das Online-Kaufhaus und die Möglichkeit, den Funktionsumfang des Assistenten mit den Alexa Skills zu erweitern – zum Beispiel mit dem Alexa Skill von CURVED. Neu bei der 2017er Version des Echo sind die Wechselcover, mit denen sich der Look des Lautsprechers verändern lässt.

Größer und neu in der Echo-Familie ist der Echo Plus. Er lässt sich genau wie der "kleine" Echo mit anderen Lautsprechern von Amazon zu einem Multiroom-System zusammenschalten, wobei die bevorzugten Musikstreaming-Dienste Spotify und Amazon Music Umlimited sind. Gegenüber dem herkömmlichen Echo überzeugt der Plus mit einem ausgeglicheneren Sound und klingt weniger blechern. Eine Besonderheit ist der integrierte Internet-Gateway. Dieser soll Smart-Home-Gadgets ins Internet bringen. Das ist eine sehr gute Idee, da sonst jedes Gadget seinen eigenen Gateway benötigt. Das kostet Geld und Platz in der Wohnung. Allerdings ist die Liste der unterstützten Geräte noch sehr übersichtlich und deren Funktionen zudem eingeschränkt. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 149 Euro kostet der Echo Plus 50 Euro mehr als der 99 Euro teure Echo (2017).

Wollt ihr Alexa nicht nur in der Wohnung stehen haben, sondern mit den Lautsprechern auch unterwegs Musik hören und Alexa mit Fragen löchern, dann sind der UE Blast und der UE Megablast von Ultimate Ears eine gute Wahl. Die Lautsprecher sind wasserdicht und verfügen über einen Akku, der sich mit einer zusätzlich erhältlichen Ladestation drahtlos laden lässt. Von den hier vorgestellten Lautsprechern haben die beiden UE-Modelle den besten Sound, sind mit 230 und 300 Euro aber auch am teuersten. Der kleinere Blast reicht aber auch aus, um eine 80-Quadratmeter-Wohnung zu beschallen. Die Lautsprecher lassen sich in der App zudem zusammenschalten.


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