Selfie-Spiegel schießt Fotos und twittert sie direkt

Die LEDs zeigen an, wann die Kamera das Bild aufnimmt
Die LEDs zeigen an, wann die Kamera das Bild aufnimmt(© 2014 Vimeo/iStrategyLabs)

Eine Armlänge Entfernung zur Linse: Was den Charme von Selfies ausmacht, ist häufig auch ein Problem. Der Selfie-Spiegel löst dieses Problem – die integrierte Kamera ermöglicht auch Fotos aus größerer Entfernung und mit einem weiteren Winkel. Praktisch ist auch die Funktion, dass der Selfie-Spiegel die gemachten Bilder sofort bei Twitter online stellen kann.

Das Konzept für den Selfie-Spiegel stammt von iStrategyLabs, einer Agentur aus Washington. Das Experiment mit dem Spiegel trägt den Namen S.E.L.F.I.E, was die Abkürzung für "Self Enhancing Live Feed Image Engine" ist. Die Technik des Spiegels ist dabei überhaupt kein Hexenwerk: Hinter dem Glas des Spiegels befinden sich eine Webcam, zwei LED-Leuchten und ein Mac mini.

Spiegel erkennt bestimmte Personen und fotografiert sie

Auf dem Rechner ist eine Software zur Gesichtserkennung gespeichert, sodass der Mac mini bestimmte Personen wiedererkennen und den Prozess der Fotografie einleiten kann. Die LEDs zeigen dem Nutzer durch den Spiegel hindurch an, wann das Bild aufgenommen wird. Die Software auf dem Mac mini versieht das Foto anschließend automatisch mit einem voreingestellten Logo und lädt es direkt bei Twitter hoch.

Durch die geringe Entfernung zur Kamera ist der Bildausschnitt bei einem manuell geschossenen Selfie meist nur relativ kein. Dies beweist zum Beispiel auch das Oscar-Selfie von DeGeneres, auf dem dreizehn Personen eng zusammengedrängt stehen. Wer Tipps beim Knippsen des perfekten Selfies benötigt, wird hier fündig.


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