Sensible Daten auf dem PC - Ein Drittel der Nutzer speichert Bankdaten auf dem PC

Was früher dicke Ordner füllte und diese wiederum Regale, das wird heute oftmals auf dem PC oder Notebook „aufbewahrt“, also gespeichert. Immerhin ist es platzsparend und umweltfreundlich, wenn man nicht jedes elektronische Dokument ausdruckt. Und so lagern bei vielen PC-Nutzern Bankdaten, Arbeitsdokumente, persönliche und berufliche E-Mails, Bilder und vieles mehr auf der Festplatte.

Kaspersky Lab gab Studie in Auftrag

Nach Angaben von Kaspersky Lab legen über die Hälfte aller PC-Nutzer E-Mails, private Fotos und Videos sowie wichtige persönliche Dokumente auf ihrem Rechner ab. Das ergab eine Studie von Harris Interactive im Auftrag von Kaspersky Lab. 31 Prozenz, also rund ein Drittel aller Nutzer, speichern auch sensible Informationen rund um Bankgeschäfte und Finanzen auf dem PC oder Notebook ab. Damit ist der Computer der Datenspeicher Nummer eins.

Wie die Umfrage ergab, legen 33 Prozent der PC-Nutzer auch Passwörter und Account-Details auf ihrem PC ab. Dabei ist der Handel mit persönlichen Daten und Zugangsinformationen zu Online-Portalen ein lukratives Geschäft, das floriert, wie Christian Funk, Virus Analyst bei Kaspersky Lab erklärt:

Viele Schädlinge tragen Algorithmen in sich, mit denen sie nach diesen Informationen suchen und sie auf die Server von Cyberkriminellen übertragen können.

Regelmäßige Systemupdates und Sicherheitssoftware

Der Experte rät Nutzern, ihre Daten adäquat vor Missbrauch zu schützen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass man das Betriebssystem genauso wie alle darauf genutzten Programme regelmäßig aktualisiert. Eine zuverlässige Sicherheits-Software wie Kaspersky Internet Security, G-Date oder F-Secure ist natürlich dennoch unabdingbar, um den PC richtig vor Angriffen von außen zu schützen.