Sicher Surfen mit Smartphone und Co.

Die mobile Internet-Nutzung ist im letzten Jahr stark angestiegen und wird wohl auch weiterhin steigen. Mit dem Smartphone oder Tablet hat man die Möglichkeit, fast immer und überall online zu gehen. Gerage die junge Generation der 16 bis 24-Jährigen nutzt das mobile Internet ganz selbstverständlich. Laut einer Studie der Forrester Research Inc gehen 20 Prozent dieser jungen Zielgruppe mehrmals pro Tag mit dem Smartphone ins Internet.

Doch natürlich birgt das mobile Surfen auch Gefahren. Kaspersky Lab, der Anbieter für Sicherheitslösungen sowohl für den PC/Laptop als auch fürs Smartphone gibt Tipps für die sichere Nutzung des mobilen Internets.

Erstes und wichtigstes Gebot ist zumindest ein Basis-Schutz. So wie es heute eine Selbstverständlichkeit ist, den PC vor Angriffen, Viren und Trojanern zu schützen, so sollte auch das Smartphone geschützt werden. Entsprechende Apps gibt es durchaus, viele davon kostenlos – und nicht alle kostenlosen Security Lösungen sind schlecht. Als Basis-Schutz reichen sie durchaus. Wer auf Nummer Sicher gehen will, investiert auch fürs Smartphone ein paar Euro in einen kostenpflichtigen Virenschutz.

Auch zusätzliche Sicherheitsfeatures sollten auf dem Smartphone genutzt werden. Denn gerade so kleine Dinge lässt man leicht einmal liegen oder verliert sie. Wenn ein Smartphone in falsche Hände gerät, dann kann das unter Umständen sehr unangenehme Folgen haben. Ein Passwort als Zugriffsschutz sollte also Pflicht sein. Außerdem sollten sensible Daten zusätzlich verschlüsselt werden.

 

Ein Smartphone wird erst durch Apps richtig interessant. Doch gerade hier lauern Gefahren. Beim Herunterladen von Apps sollte man immer darauf achten, dass sie von vertrauenswürdigen Quellen stammen. Auch ein Blick auf die Berechtigungen, die eine App fordert, lohnt sich allemal. So lassen sich schwarze Schafe oft auf einen Blick erkennen.

Eine weitere Sache, die für viele am PC eine Selbstverständlichkeit ist, ist die Datensicherung. Auch am Smartphone sollten regelmäßig die Daten gesichert werden. So ist gewährleistet, dass bei einem Absturz, Verlust oder irgendwann auch beim Handy-Wechsel alle Daten noch da sind und nicht verloren gehen.

Wer die Wahl hat zwischen einer UMTS-Verbindung und WLAN, der nutzt oft WLAN weil es das Inklusiv-Volumen, das viele Verträge beinhalten, nicht angreift. Doch sicherer ist die UMTS-Verbindung. Beim Surfen im WLAN sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass es verschlüsselt ist. Nach Möglichkeiten sollte auf Online Banking und dergleichen im WLAN verzichtet werden, da hier die Gefahr einfach größer ist, dass Daten in die falschen Hände geraten.