Sicherheit: Windows 7 liegt vor Mac OS X Lion

Das Betriebssystem Windows wird immer für seine Unsicherheit kritisiert, während Apple-Jünger in Puncto Sicherheit auf ihr OS X schwören. Doch die Ergebnisse der Hackerkonferenz Black Hat spricht eine andere Sprache.

Apple User brauchen keinen Virenscanner – so hieß es lange Zeit. Doch mit der steigenden Beliebtheit des Betriebssystems mit dem angebissenen Apfel nimmt auch die Gefahr durch Viren, Trojaner und Malware deutlich zu. Auf der Konferenz Black Hat in Las Vegas wurde von Isec Partners eine Studie über die Sicherheit der Betriebssysteme Windows 7 und Mac OS X Lion präsentiert. Und dabei schneidet Windows 7 deutlich besser ab als die Konkurrenz aus dem Hause Apple.

Zumindest gilt das für ein Firmenumfeld, denn das war die Grundlage der Studie. Laut derer soll Mac OS X Lion deutlich anfälliger für Hackerangriffe sein als Windows 7 – nach den vermehrten Meldungen über solche Angriffe in der letzten Zeit kein gutes Zeichen.

Die Studie untersuchte fünf Möglichkeiten für gezielte Attacken: ein Angriff über infizierte Links, die der Nutzer nur anklicken muss, das unrechtmäßige Erlangen von Admin-Rechten, der Schutz vor unbefugten Zugriffen auf das Dateisystem, die Netzwerksicherheit und der langfristige Schutz von Malware. In den ersten beiden Punkten gibt es einen Gleichstand zwischen Windows 7 und Mac OS X Lion. In den drei letztgenannten Punkten jedoch liegt Windows 7 vorn, vor allem bei der Netzwerksicherheit. Apples Achillesferse: Mängel im Authentifizierungsverfahren der Serverdienste, durch die das System anfällig für Cyberattacken wird.

Sicherheitslücken gibt es den Experten zufolge bei beiden Betriebssystemen. Wichtig ist also ein zusätzlicher Schutz durch Anti-Viren-Programme, Firewall etc. Und das gilt nicht nur für Windows User, wie so oft angenommen, sondern auch Mac User müssen sich und ihren Computer schützen.