"Sicherheitsrisiko": Apple weist Chinas Kritik zurück

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Lokalisierungsdaten der Nutzer werden nicht mit externen Organisationen geteilt, versichert Apple.
Lokalisierungsdaten der Nutzer werden nicht mit externen Organisationen geteilt, versichert Apple. (© 2014 CC: Flickr/afagen)

Der US-Konzern dementiert Vorwürfe des Staatsfernsehens, dass Lokalisierungsdaten mit der Regierung geteilt werden. Privatsphäre stehe an erster Stelle in der Produktentwicklung.

Daten bleiben beim Nutzer

Das iPhone und iOS 7 sind ein nationales Sicherheitsrisiko, behauptete das chinesische Staatsfernsehen CCT vor einigen Tagen. Anhand der Daten, die der Konzern sammle, könnte Personen aufspüren und Geheimnisse aufdecken, warnte ein Sicherheitsexperte. Auf diese Kritik reagiert Apple jetzt beschwichtigend, die Bedenken seien unberechtigt.

Die Lokalisierungsdaten bei Apps wie Maps und Wetter werden demnach lediglich dafür verwendet, die Services zu verbessern, erklärt Apple China in einem offiziellen Statement. Privatsphäre werde schon von Beginn an als Kernelement in ein neues Produkt integriert, heißt es weiter. Die ortsbasierten Daten werden demnach nicht bei Apple, sondern direkt am iPhone gesichert. Apps von Drittanbietern hätten auf diese Informationen keinen Zugriff, beschwichtigt der Technologieriese.

Keine Zusammenarbeit mit Regierung

Apple hält außerdem fest, mit keinen Regierungsorganisationen zusammenzuarbeiten, die Personen aufspüren wollen. "Wir haben noch nie jemanden Zugang zu unseren Servern erlaubt und werden das auch weiterhin nicht machen", betont der iPhone-Hersteller. Man schätze jedoch, dass CCTV seine Seher über Sicherheit und Technologie aufklären wolle.

Der Sender CCTV ist seit dem NSA-Skandal. für seine Kritik an Produkten von Technologieanbietern aus den USA bekannt. Für Apple ist China jedenfalls ein wichtiger Markt, der mit dem iPhone 6 erobert werden soll.


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