Sicherster Browser: BSI empfiehlt Google Chrome

Der Internet Explorer von Microsoft und Mozillas Firefox sind wohl nach wie vor die bekanntesten Browser. Googles Browser Chrome, den es erst seit rund drei Jahren gibt, holte zwar in letzter Zeit kräftig auf, an die Spitze hat er es jedoch noch nicht geschafft. Doch das könnte sich ändern.

Denn das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Spricht jetzt eine klare Empfehlung für Google Chrome aus. Anlässlich des europäischen Tages der Internet-Sicherheit am 7. Februar 2012 hat das BSI Empfehlungen für einen möglichst sicheren Windows-PC herausgegeben. Und da wird als sicherster Browser eben Chrome genannt – Microsoft und Mozilla wird das wohl eher weniger freuen.

Bei Google Chrome kommt eine Sandbox zum Einsatz, die sonst kein Browser so konsequent umsetzt. Ebenfalls ein Vorteil von Chrome ist die Auto-Update-Funktion, die auch den Adobe Flash Player enthält. Durch diese Funktion ist der Nutzer immer auf dem neuesten Stand, ohne selbst eingreifen zu müssen wie bei anderen Browsern.

Das BSI gibt nicht nur Empfehlungen für den Browser, sondern auch für weitere Sicherheitsmaßnahmen wie Virensoftware, Firewall, Betriebssystem und Software. Der Aktionstag „Safer Internet Day“ will auf die Risiken die im Internet lauern aufmerksam machen. Besonderes Augenmerk wird auch auf die Gefährdung von Kindern und Jugendlichen gelegt. Dabei geht das BSI relativ behutsam vor und will scheinbar keine Angst schüren, sondern aufklären.