Signal: Krypto-Messenger für Android integriert Giphy-Support

Trotz Giphy-Support soll Signal immer noch ein sicherer Messenger sein
Trotz Giphy-Support soll Signal immer noch ein sicherer Messenger sein(© 2016 CURVED)

Auch von den Machern der Messenger-App Signal gibt es ein neues Signal: Derzeit rollt nämlich ein neues Update mit Unterstützung für Giphy aus, das Portal für GIFs. Somit können Android-Nutzer des Messengers, zu denen auch Edward Snowden zählt, beispielsweise Memes oder sogar Edward Snowden-Animationen versenden.

Zwar wird der Krypto-Messenger Signal laut Caschys Blog im Vergleich zu WhatsApp und Co. nur von wenigen Benutzern verwendet, doch das hält den Entwickler Whisper Systems nicht von der Implementierung neuer Features ab. Auch mit der Integration des Giphy-Supports steht die Privatsphäre der Nutzer immer noch an erster Stelle: Allein durch das Versenden von Suchanfragen an das GIF-Portal werden in der Theorie Informationen preisgegeben, die vielleicht sogar Rückschlüsse auf den Inhalt einer Konversation zulassen können. Nicht so beim Krypto-Messenger.

Anonym auf Giphy

Laut den Entwicklern soll die Suchanfrage über Signal allerdings so ablaufen, dass die GIF-Suchmaschine den genauen Zusammenhang nicht ermitteln kann. Ohne die Zuordnung bleiben sowohl der Nutzer als auch der Verwendungszweck der Giphy-Animation anonym. Eure IP-Adresse bleibt laut dem offiziellen Blog von Whisper Systems trotz Nutzung des GIF-Dienstes also verdeckt.

Signal gilt als ein sehr sicherer Messenger-Dienst. Nachrichten werden nicht nur verschlüsselt übertragen, sondern können sich auf Wunsch sogar "selbst zerstören". Entwickler Whisper Systems bleibt den Kernthemen "Sicherheit und Privatsphäre" auch mit Unterhaltungs-Features wie Giphy treu. Die Integration des GIF-Portals soll auch für Signal-Nutzer mit einem iOS-Gerät oder Desktop-System erfolgen, ein genauer Termin für die Aktualisierung steht aber noch nicht fest.


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