Siri auf den Spuren von Google Allo: Patent schlägt Einsatz in iMessage vor

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Künftig könnt Ihr möglicherweise Siri in Euren iMessage-Chats zuschalten
Künftig könnt Ihr möglicherweise Siri in Euren iMessage-Chats zuschalten(© 2015 Apple, CURVED Montage)

Ein neues Patent von Apple deutet große Änderungen für iMessage an: Offenbar wird erwogen, die Sprachssistentin Siri in den Messenger-Dienst zu integrieren. Dadurch wäre eine Vielzahl an Funktionen möglich, von einfachen Auskünften bis hin zu Geldüberweisungen.

Das Patent zur Integration von Siri in iMesage wurde von der zuständigen Behörde in den USA veröffentlicht, auf der Webseite des "United States Patent & Trademark Office", und trägt den Titel "Virtual Assistant in a Communication Session". Die Sprachassistentin könnte innerhalb eines Chats bestimmte Aufgaben erledigen, je nachdem, wovon gerade die Rede ist: zum Beispiel nach Öffnungszeiten für ein Restaurant suchen, nachsehen, in welchem Kino ein bestimmter Film gezeigt wird oder die schnellste Verbindung zu einem Ziel anzeigen.

Auch direktes Bezahlen möglich

Dabei zeigen sich in dem Dokument deutliche Ähnlichkeiten zu Google Allo, dem erst kürzlich eingeführten Messenger, der auf den Google Assistant zugreifen kann: So soll auch Siri in iMessage aktiviert werden können, indem beispielsweise eine Frage im Chat an die Sprachassistentin adressiert wird. Teilnehmer eines Chats werden über Siris Teilnahme informiert, sodass sie zum Beispiel entscheiden können, ob die Assistentin Zugriff auf persönliche Daten wie den Terminkalender erhält oder nicht.

Möglich sind auch Szenarien, in denen Siri zum Beispiel von allen Teilnehmern eines Chats den Aufenthaltsort herausfindet und ein Restaurant vorschlägt, das von allen Personen gleich gut zu erreichen ist. Auch die Übertragung von Geldbeträgen soll möglich sein, die von den betroffenen iMessage-Nutzern via Touch ID bestätigt wird. Sollte das Patent jemals umgesetzt werden, könnte Apple so mit iMessage eine Verbindung aus Chats, Siri und Bezahlmöglichkeit schaffen.


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