Siri beantwortet auf dem HomePod jede zweite Frage korrekt

Der HomePod hat offenbar nur auf jede zweite Frage eine passende Antwort
Der HomePod hat offenbar nur auf jede zweite Frage eine passende Antwort(© 2017 CURVED)

Siri kann offenbar selbst von Microsofts Cortana noch etwas lernen: Der HomePod soll zwar einen sehr guten Klang bieten, doch Fragen sind wohl nicht das Spezialgebiet des smarten Lautsprechers. Immerhin: Am Verständnis liegt es anscheinend nicht.

Die Webseite Loup Ventures hat den HomePod auf Herz und Nieren getestet. Gleich 782 Fragen wurden Siri gestellt, um herauszufinden, wie häufig eine korrekte Antwort gegeben wird. Dabei hat die smarte Assistenz von Apple wohl schlechter als all ihre Konkurrenten abgeschlossen: Lediglich 52,3 Prozent aller Fragen wurden richtig beantwortet. Zum Vergleich: Cortana hat es auf 57 Prozent gebracht, Alexa auf 64 Prozent und der Google Assistant sogar auf 81 Prozent.

HomePod als guter Zuhörer

Das gar nicht so gute Ergebnis vom HomePod dürfte durch die Verarbeitung der Sprachkommandos zustande kommen. Verstehen soll euch der Lautsprecher nämlich sehr gut: Immerhin habe Siri 99,4 Prozent der Anfragen zumindest korrekt verstanden. Allerdings fehle es dem Gadget an einigen Features, was der Grund dafür sei, dass statistisch nur jede zweite Antwort korrekt ist. So ist es wohl zum Beispiel noch nicht möglich, Fragen zu Kalendereinträgen zu stellen oder Navigationshinweise zu erhalten. Einige weitere Anfragen, bei denen Siri auf dem iPhone eine Google-Suche starten würde, verarbeite der smarte Speaker zudem erst gar nicht.

Dafür soll der HomePod in anderen Bereichen gut abschneiden: Anfragen nach lokalen Orten wie etwa einem Restaurant oder einem Café bei euch in der Nähe werden wohl korrekt beantwortet. Auch Kommerz-Kommandos wie "Hilf mir, neue Schuhe zu kaufen" funktionieren den Testern zufolge ganz gut. Zudem wird positiv hervorgehoben, dass Siri menschlicher als ihre Konkurrenten wirkt. Noch im Frühjahr 2018 soll der smarte Lautsprecher in Deutschland erscheinen, womöglich hat er bis dahin noch einige Kommandos dazugelernt, die derzeit noch nicht funktionieren.

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