Skurril: Neil Young kündigt dreieckigen Musik-Player an

Peinlich !8
Erinnert an Schweizer Schokolade: Neil Youngs PonoMusic-Player
Erinnert an Schweizer Schokolade: Neil Youngs PonoMusic-Player(© 2014 Pono)

Neil Young will nicht nur die Welt verbessern, sondern auch die Art und Weise, wie wir Musik hören. Der kanadische Godfather of Grunge hat einen eigenen Musik-Player entworfen und will diesen per Crowdfunding zur Marktreife bringen. Ob das ziemlich teure und unhandliche Gerät namens PonoPlayer genauso viele Fans begeistert wie die Musik von Neil Young, darf aber bezweifelt werden.

Kickstarter-Kampagne beginnt am 12. März

Mit PonoMusic hat Neil Young eigens eine Firma gegründet, die den gleichnamigen Player entwickelt hat und vertreiben soll. Ab 12. März beginnt die Kickstarter-Kampagne für das Gerät. Neil Young kehrt mit diesem Projekt wieder zu seinem Hauptbetätigungsfeld, der Musik zurück, nachdem er sich in den vergangenen Jahren viel für soziale und umweltpolitische Kampagnen engagiert hat, etwa für Lincvolt. Mit PonoMusic will der 69-Jährige „digitale Musik ins 21. Jahrhundert bringen“ - so kündigt er es jedenfalls großspurig in der Pressemitteilung an. Aber ob er damit gegen die Spotify, iTunes und Co. ankommt?

399 US-Dollar für Toblerone-Design

Der PonoPlayer soll mit dem digitalen Filter von Ayre Acoustics angeblich die allerbeste Musik-Qualität liefern. Das Gerät bietet Platz für 128 GB Musik, einen Zugang zum PonoMusic-Shop und kann bereits vorbestellt werden. Hit-Potenzial hat der PonoMusic-Player auf den ersten Blick nicht. Die dreieckige Form erinnert sehr an die Schweizer Toblerone-Schokolade und macht sich in der Hosentasche sicher ähnlich unbequem. Außerdem soll das Gerät 399 US-Dollar kosten. Zum Vergleich: Einen iPod mit 120 GB gibt es schon für etwa 250 US-Dollar.


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