Slingshot: Facebooks Snapchat-Antwort vor dem Start

UPDATE
Dieses Mal soll Slingshot wirklich veröffentlicht werden – nicht nur als Leak
Dieses Mal soll Slingshot wirklich veröffentlicht werden – nicht nur als Leak(© 2014 iTunes, CURVED Montage)

Slingshot soll am Mittwoch veröffentlicht werden, dieses Mal wirklich. Wie eine anonyme Quelle gegenüber 9to5Mac sagte, soll die iPhone-App, die von Facebook als Konkurrent zu Snapchat konzipiert wurde, am 18. Juli in den App Store kommen, sollten nicht in letzter Minute Fehler gefunden werden.

Slingshot wird Euch ermöglichen, auf schnelle und unkomplizierte Weise Bilder und Videos mit Freunden zu teilen. So weit, so Snapchat. Allerdings wird Facebooks App die geteilten Inhalte nicht automatisch löschen, sondern diese nur auf Anweisung des Absenders entfernen. Ein weiterer Unterschied soll sein, dass geteilte Bilder aktiv vom Empfänger akzeptiert werden müssen, was der Verbreitung unerwünschter Inhalte Einhalt gebieten soll.

Zweiter Versuch eines Snapchat-Killers

Slingshot ist nicht Facebooks erster Versuch, einen Bildmessenger zu etablieren: Poke war als angedachter Snapchat-Killer 2012 auf den Markt gekommen, danach aber vom Social Network-Konzern stiefmütterlich vernachlässigt worden. Im Mai war Poke dann still und heimlich aus dem App Store verschwunden, offenbar hatte die App nicht genug Anklang gefunden.

Nun soll Slingshot die Lücke im Angebot von Facebook schließen. Bereits eine Woche zuvor war die App kurz im App Store zu sehen, ob versehentlich oder als PR-Schachzug, nur um dann wieder aus dem Angebot entfernt zu werden. Facebook hatte daraufhin angegeben, dass die App bald fertig sein werde. Wenn die Quelle Recht behält, ist es nun offenbar so weit. Bisher gibt es leider kein offizielles Wort über eine Android-Version, auch wenn Facebook sich diesen Markt vermutlich nicht entgehen lassen wird.

Update vom 18. Juni 2014, 11:32 Uhr: Das ging letztlich doch schneller als erwartet. Noch am Dienstag hat Facebook Slingshot in die Stores von Apple und Google gebracht. Unser Chefredakteur Felix hat sich die App bereits genauer angeschaut.


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