Smart Home Ideen: Ist das noch clever oder einfach nur kurios?

Manche Ideen machen das Leben einfacher – aber nicht alle.
Manche Ideen machen das Leben einfacher – aber nicht alle.(© 2019 Getty Images)

Immer mehr elektronische Geräte können nicht nur mit dem Smartphone, sondern auch miteinander vernetzt werden. Manchmal jedoch driftet die Nutzerfreundlichkeit ins Skurrile ab. Erfahrt, welche Smart Home Ideen für Zuhause nützlich oder etwas drüber sind.

Voll im Trend: Immer mehr deutsche Haushalte verwenden einzelne Produkte oder ganze Systeme mit Smart-Home-Technologie: Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Splendid Research sind es 46 Prozent der Deutschen, die mindestens eine Smart-Home-fähige Anwendung nutzen, weitere 28 Prozent zeigen sich aktuell daran interessiert. Zum Vergleich: 2018 war es noch jeder Sechste. 

Neben praktischen Helfern, die das Leben zuhause erleichtern sollen gibt es aber auch intelligente Dinge, deren Möglichkeit zur Vernetzung auf den ersten Blick skurril erscheinen. Wir haben für euch einige (weniger) nützliche Smart Home Ideen gesammelt.

Smart Home: Essen mit System

Diese Gabel gibt das Tempo vor: Weil die Verdauung bekanntermaßen bereits beim Kauen beginnt, analysiert dieses digitale Besteck eure Essgeschwindigkeit, um heftiges Schlingen zu verhindern. Dank ausgeklügelter Technologie weiß die Hapi Fork genau, wann man seinen letzten Bissen zu sich genommen hat.

Kommt der nächste Happen zu schnell, warnt sie den Benutzer durch einen Vibrations- und Lichtalarm. Auf einer Smartphone-App könnt ihr dann eure Essgeschwindigkeit einsehen.

Smart Home: Futterspender für Haustiere

Wer kennt das nicht: Kaum hat man die Rollbahn in Richtung Strandurlaub verlassen, fällt einem plötzlich wieder ein, was man unbedingt noch erledigen wollte: Die Katze mit genügend Katzenfutter zu versorgen. Upps!

Mit dem "Smartfeeder" der Firma Petnet gehört dieser Fauxpas der Vergangenheit an. Dabei handelt es sich um einen automatischen Futterspender, der mit einer App gesteuert werden kann. So sind personalisierte Lebensmittelrationen möglich, aber auch automatisierte Mahlzeiten. Stromausfälle sollen kein Problem sein, sagt der Hersteller.

Smart Home: der Eier-Checker

Wolltet ihr schon immer darüber im Bilde gehalten werden, wie viele Eier ihr noch im Kühlschrank habt? Dann könnte der "Quirky Egg Minder" etwas für euch sein. Dieses Gerät, das bis zu 14 Eier gleichzeitig fassen kann, informiert euch darüber, ob sich euer Eiervorrat langsam dem Ende neigt.

Nicht nur das: Quirky sagt euch auch, ob die Eier noch genießbar sind. So geben LED-Lichter das faulste Ei Preis und benachrichtigen euch dank App sogar per Push-Nachricht – zumindest in der Theorie. Denn auf Amazon finden sich aktuell viel Käufer, die ihre Eier nicht nochmals Quirky anvertrauen würden.

Smart Home: eine Gute Nacht

Schlaftracker sind mittlerweile beliebte Anwendungen geworden, da sie das Schlafverhalten während der Nachtruhe dokumentieren und auswerten. Doch nicht nur Fitnessarmbänder, Smartwatches und Apps sind dazu in der Lage.

Die "Sleep Number 360"-Matratze bietet nicht nur die Funktionen einer Smartwatch, sondern auch den Komfort einer Matratze. Sie passt sich automatisch dem Schlafenden an, ändert ihre Festigkeit und sogar die Temperatur – und das auf beiden Seiten. Die Daten über das Schlafverhalten werden am Ende jeder Schlummersession an eine App gesendet, um sie analysieren zu können.

Smart Home: WLAN an der Wand

Smarte Lampen haben ein großes Problem: Schaltet man sie via Wandschalter aus, stoppen sie nicht nur das Licht, sondern auch die smarte Verbindung. Dieses Problem wird mit der iotty Smart Switch gelöst. Der Clou: Der Lichtschalter ist selbst ans WLAN-Netz angeschlossen.

Dank direkter WLAN-Anbindung lässt sich das Licht des Geräts nicht nur aus der Ferne schalten, auch kann man auf eine Reihe von Automatisierungen zugreifen. So könnt ihr den Schalter mit Online-Wetterdaten füttern, um ihn so bei Anbruch der Dunkelheit zu aktivieren – ganz ohne Lichtsensoren.

Auch während der Urlaubszeit kann zudem ein zufälliges An- und Ausschalten von Lichtern zu bestimmten Tageszeiten für mehr Sicherheit sorgen.

Smart Home: Good Vibrations

Auch andere treue Begleiter des Alltags können so manche Bedürfnisse befriedigen. Vibratoren beispielsweise bestechen mittlerweile durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Benutzermodi. Ein Höhepunkt des „Smart Vibrator“ von CST-Toys ist die Benutzung via App – also aus der Ferne.

Außerdem verfügt der intelligente Vibrator über reichlich Taktgefühl. So sorgt ein Musik-Feature dafür, dass sich seine Vibrationsstärke automatisch dem jeweiligen Genre des ausgewählten Lieds anpasst – je nach Lust und Laune.


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