Smarte Ohrstöpsel: Hush weiß, was Ihr hören wollt

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Die Hush-Ohrstöpsel sollen für ruhigen Schlaf sorgen
Die Hush-Ohrstöpsel sollen für ruhigen Schlaf sorgen(© 2014 YouTube.com / Hush)

Drei Technikstudenten aus Kalifornien ist es gelungen, besonders smarte Ohrstöpsel für die Lärmreduzierung zu entwickeln. Die Hush In-Ears sorgen für einen angenehmen Schlaf und lassen auf Wunsch nur dringende Signale Eurer Mobilgeräte ertönen – wie etwa das Wecksignal Eurer Smartphone-Uhr.

Es könnte das Aus für gewöhnliche Ohrstöpsel sein: Mit Hush haben drei Studenten aus den USA eine Idee im Gepäck, die sich hören lassen kann. Die Wearables für die Ohren eliminieren störende Geräusche von außen mit Hilfe von schallisolierenden Schaumstoffmaterialien und Sound-Masking-Technik. Lärm wird dabei aktiv mit künstlich erzeugten Tönen überlagert, beispielsweise mit Weißem Rauschen – eine Art Antischall-Technik mit Konter-Frequenzen. Wem das zu technisch ist, der kann sich mit einer Lautstärke von bis zu 40 Dezibel auch Naturklänge anhören, wie etwa Ozeanwellen, Wasserfälle oder Regen – und das bis zu zehn Stunden lang. Verschlafen muss dabei aber niemand: Mit der Hush-App für Android- oder iOS-Geräte lassen sich individuelle Alarmsignale einstellen, die die Ohrstöpsel aktiv wiedergeben.

Schnarchende Partner, Verkehrslärm – Hush sorgt für Ruhe

Auch Hush-Mitgründer Daniel Lee kennt die Probleme, die sich mit gewöhnlichen Ohrstöpseln ergeben. „Wir müssen Sound blocken und trotzdem gibt es Dinge, die wir hören müssen. Aus diesem simplen Dilemma ist Hush geboren worden“, erzählte er Mashable. Übliche, geräuschreduzierende Kopfhörer bedecken die Ohren komplett und sind für die Anwendung im Bett wenig geeignet. Die kleinen Hush-Stöpsel dürften deutlich komfortabler sein. Längst hat die Kickstarter-Kampagne das Ziel von 100.000 US-Dollar um mehr als das Dreifache überschritten, dabei läuft sie sogar noch 22 Tage. Erste Backer dürfen sich bereits ab Mai 2015 auf einen erholsamen Schlaf freuen. Für 115 Dollar. Alle anderen verschlafen den Release im Juni besser nicht. Denn dann gibt’s die finalen Ohr-Wearables für rund 150 Dollar.


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