Smartphone-Kamera zum Aufklappen: Doov und sein Nike V1

Der Kamera-Arm des Doov Nike V1 lässt sich herumschwenken
Der Kamera-Arm des Doov Nike V1 lässt sich herumschwenken(© 2014 Doov)

Noch nie vom chinesischen Hersteller Doov gehört? Dann wird es Zeit! Doov hat nämlich gerade sein spektakuläres Nike V1 vorgestellt, ein Smartphone, das mit einer ganz speziellen Kameravorrichtung überzeugen möchte. Statt zwei separate Objektive vorne und hinten zu verbauen, hat Doov in dem neuen Gerät nur eine Kamera eingesetzt – und diese dafür auf einem schwenkbaren Arm montiert.

Der "Ausleger" ist im normalen Zustand in der Rückseite verankert und soll laut Herstellerangaben um 190 Grad um die Oberkante des Smartphones herumgeklappt werden können. Auf diese Weise ermöglicht es Euch das Doov Nike V1, seine 13 MP Hauptkamera samt optischem Bildstabilisator auch für Selfies einzusetzen. Eine ähnliche Technik nutzt beispielsweise auch das Oppo N3, bei dem die Kamera allerdings auf einer Art drehbaren Walze in der oberen Gehäusekante montiert ist.

Werbegag oder sinnvolles Feature?

Fraglich ist, ob der Kamera-Arm des Doov Nike V1 robust genug ist, um den alltäglichen Belastungen standzuhalten. Während das bewegliche Teil mit der Kamera beim Oppo N3 noch kompakt und tief im Gerät verankert ist und von einem Motor gedreht wird, wirkt der herausragende Kamera-Arm des Doov Nike V1 so, als könnte er leicht abknicken, wenn er über die erlaubten 190 Grad gebogen wird. Auch fragt man sich bei so einer Konstruktion doch, ob es nicht vielleicht günstiger gewesen wäre, eine zweite Kamera zu verbauen. Vielleicht aber wollte Doov auch einfach ein etwas anderes Smartphone auf den Markt bringen, eben eines für die Kunden, die die üblichen Designs mittlerweile leid sind.


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