Smartphone oder Handy: Was ist die beste Wahl für Senioren?

Senioren-Handy oder doch lieber ein Smartphone?
Senioren-Handy oder doch lieber ein Smartphone?(© 2018 CURVED)

Die einen haben Tasten, die anderen zeigen auf dem Touchscreen besonders große Icons an: Es gibt sowohl Handys als auch Smartphones, die sich gut für Senioren eignen sollen. Aber was ist die bessere Wahl?

Wenn man sich im fortgeschrittenen Alter dazu entscheidet, mobil erreichbar sein zu wollen, steht man vor der Herausforderung, das passende Gerät zu finden. Beziehungsweise: Die Kinder oder Enkel suchen das passende Gerät für Oma und Opa. Über alle möglichen verfügbaren Smartphones muss man sich dabei zum Glück nicht informieren. Denn längst gibt es auch Anbieter, die speziell für die Altersgruppe entwickelte Geräte anbieten. Da bleibt nur noch eine Frage: Soll es ein Smartphone sein oder doch lieber ein klassisches Handy?

Handys haben einen Vorteil

Handys, die auf Senioren zugeschnitten sind, haben natürlich einen großen Vorteil: die echten Tasten. Die sind vom Festnetz-Telefon bekannt und erleichtern den Einstieg gegenüber eines Touchscreens. In unserem Test des Doro 5516 ist uns aber aufgefallen, dass die Tasten allein den perfekten Start nicht garantieren. Denn die Menüführung war teilweise zu verschachtelt und auch für den Tester nicht immer ohne Weiteres nachzuvollziehen.

Ein Beispiel: Das Gerät hat eine Notruf-Taste, mit der der Besitzer in Notsituationen vorab gespeicherte Kontakte schnell erreichen kann. Um die Funktion einzurichten, muss man sich tief ins Einstellungsmenü wühlen. Kryptische Hinweise zur Funktionsweise haben da nicht viel geholfen. Ein Handy lohnt also sich nur dann, wenn man sich wirklich aufs Einfachste beschränken und mobil erreichbar sein möchte.

Bei Doro-Geräten gehört eine Ladestation zum Lieferumfang.(© 2018 CURVED)

Senioren-Smartphones haben durchaus Vorzüge

Für alles, was darüber hinaus geht, ist ein Smartphone die richtige Alternative. Beim Doro 8040 hat der Hersteller zum Beispiel darauf gedachtet, dass Icons und Schrift entsprechend groß und gut lesbar sind. Nebenbei bietet das Display auch starke Blickwinkel. Die Einrichtung sollte man allerdings am besten mit Hilfe eines Bekannten durchführen, der sich ein wenig mit Smartphones auskennt.

Es gilt nach dem ersten Einschalten nämlich, ein Google-Konto anzulegen und allen Apps einmalig geforderte Rechte, etwa auf Standortdaten, zu gewähren oder zu verwehren. Danach ist vieles auf dem Smartphone mit der speziell angepassten Android-Version recht einfach zu verstehen. Und wenn es doch einmal klemmt, können Familienmitglieder oder Freunde über den MyDoroManager auch aus der Ferne aushelfen. Ein weiterer Vorteil: Natürlich lässt sich auf einem richtigen Senioren-Smartphone auch WhatsApp installieren. Es wäre also kein Problem, die Großeltern in den Familien-Chat einzuladen oder über Apps wie Google Duo oder Skype Videotelefonate zu führen.

Noch mehr Infos zu Senioren-Smartphones gefällig?

Wenn es nicht das Smartphone von Doro sein soll, findet ihr übrigens in dieser Übersicht weitere Geräte, die einen Modus speziell für Senioren bieten, in dem sie etwa Schaltflächen größer machen. Wie ihr den MyDoroManager einrichtet, und wie ihr Oma oder Opa damit am besten helfen könnt, verraten wir euch hier.

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