Smartphone und Sommerhitze – wie man das Smartphone vor dem Hitzschlag schützt

Besonders anfällig für Hitze-Schäden sind bei Smartphones und anderen elektronischen Geräten (wir sprechen hier der Einfachheit halber von Smartphones) vor allem das Display, der Akku und der Prozessor. Auf sie muss man also besonders Acht geben. Wer ein Handy mit Plastik-Gehäuse hat, der sollte auch darauf gut aufpassen, denn gerade bei günstigen Materialien kann das schnell mal schmelzen oder zumindest weich werden.

Display, Akku und Prozessor sind bei Hitze besonders empfindlich

Beim Smartphone-Display kann es passieren, dass sich die darin enthaltenen Flüssigkeits-Kristalle in ihrer Eigenschaft verändern und es dann zu Darstellungsfehlern kommt, die irreparabel bzw. nur durch Austausch des Displays wieder loszuwerden sind. Auch dem Akku tut große Hitze nicht gut, das merkt man selbst ganz einfach daran, dass er schnell heiß wird. Wenn das einmal passiert, ist das meist noch kein Beinbruch, geschieht es regelmäßig lässt jedoch die Akku-Kapazität stark nach – und das will bei den ohnehin kurzen Akku-Laufzeiten ganz bestimmt niemand! Auch die empfindlichen Prozessoren freuen sich nicht über Hitze. Die kleinen Teile, die darin verbaut sind, können schnell schmelzen oder durchschmoren, ein Handy-Totalschaden ist vorprogrammiert.

Sonnenschutz nicht nur für die Haut, auch fürs Smartphone

Gerade im Sommer sollte das Smartphone also besonders geschützt werden. Am einfachsten geht das zuerst einmal mit einer Schutzhülle. Aber Vorsicht, hier sollte man in diesem Fall nicht auf Plastik setzen, sondern vielleicht eher auf Leder oder andere Materialien. Denn Plastik kann schmelzen und somit auch wieder Schäden am Smartphone verursachen. Außerdem sollte man das Handy nie, wirklich nie im Auto liegen lassen – und zwar nicht erst, wenn's draußen 30 Grad hat. Denn auch schon bei geringeren Temperaturen heizen sich Autos besonders auf und es kann schon mal bis zu 70 Grad warm werden. Die sind nicht nur uns zu warm, sondern auch unseren Smartphones.

Zuhause ist das Smartphone am besten geschützt

So wenig wie man Handys im Auto liegen lassen sollte, so wenig sollte man sie anderswo liegen lassen, wo sie der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Im Zweifelsfall ist es natürlich das Beste, das Smartphone einfach mal zuhause zu lassen. Wer es aber – aus Sicherheitsgründen, wegen Kamera oder Musikplayer oder aus sonstigen Gründen – mitnehmen möchte oder muss, der sollte es am besten in einer Tasche aufbewahren. Das kann die Handtasche sein, aber auch die Hosentasche, auf jeden Fall sollte aber auch die Tasche der direkten Sonneneinstrahlung nicht ausgesetzt sein. Und so wie für uns ist auch für das Smartphone Abschalten manchmal nicht die schlechteste Lösung.

Auch Wasser und Sand können gefährlich werden

Nicht nur die Sonne kann dem Smartphone im Sommer gefährlich werden. Wer Urlaub am Strand macht, der riskiert auch, dass das Handy nass wird oder mit Sand in Berührung kommt,wenn es nicht gerade eines der besonders robusten Outdoor-Handys ist. Was das Wasser anbelangt, so muss man einfach nur vorsichtig sein und dran denken, das Smartphone aus der Hosentasche der Badehose zu nehmen, bevor man ins Wasser geht. Am (Sand-) Strand sollte man das Handy immer gut verpackt haben, zusätzlich zu einer Schutzhülle am besten noch in ein Tuch hüllen, dass keine Sandkörner sich in den Öffnungen des Smartphones einnisten können. Denn auch das gefällt dem empfindlichen Gerät gar nicht.

Wie man sieht gilt es vor allem im Sommer besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Schutz des Smartphones zu treffen. Mit ein klein wenig Rücksicht und Besonnenheit kann dann auch die Hitze dem für viele unverzichtbaren Begleiter nichts anhaben. Und wer sein Smartphone bei Laune halten will, der hält sich an diese Maßnahmen, dann kann eigentlich fast nichts passieren.