Snapchat-Droge: Australische Polizei warnt vor Pillen

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Rosa Pillen mit dem Snapchat-Logo: Lasst die Finger davon!
Rosa Pillen mit dem Snapchat-Logo: Lasst die Finger davon!(© 2014 Northern Territory Police)

Snapchat macht süchtig. Was derzeit in Australien passiert, dürfte dem Messenger-Anbieter allerdings nicht gefallen: Bunte Pillen mit dem Logo der beliebten Smartphone-App bringen derzeit Festivalgänger ins Krankenhaus, warnt die Polizei der Northern Territories.

Vier Konsumenten der Droge benötigten bereits medizinische Behandlung, einer von ihnen auf der Intensivstation in Darwin, berichtet CNET und bezieht sich dabei auf eine Pressmitteilung der Behörden. Das Snapchat-Logo ist vermutlich von den Herstellern gewählt worden, um jugendliche Festivalgänger von der Trendigkeit der Designerdroge zu überzeugen. Bisher wurden Pillen in Rosa und Blau entdeckt, in welche das Snapchat-Gespenst eingeprägt wrude.

Gefährliche Wirkung

Die Einnahme der unbekannten Substanz kann böse enden – Nebenwirkungen wie Herzinfarkt oder maligne Hyperthermie können sogar zum Tod führen. Dazu kommt, dass Konsumenten der Droge offenbar desorientiert und aggressiv werden, was die Arbeit von Helfern noch schwieriger macht.

Es wird angenommen, dass es sich bei der Snapchat-Droge um einen Acid- oder Ecstasy-ähnlichen Wirkstoff gemischt mit anderen Chemikalien handelt. Diese sogenannten Bath Salts sind Drogen, die auf Meth- oder Amphetamin-Basis hergestellt werden und meist als Haushaltsmittel getarnt sind. Sie können von Drogenspürhunden nicht entdeckt werden. Sollte diese Partydroge um den Globus herum auch zu uns gelangen, solltet Ihr lieber die Finger davon lassen: Ihr könnt nie wissen, was genau in diesen Pillen so drinsteckt.


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