Snapchat-User nächstes Nacktfoto-Leak-Opfer nach iCloud

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Offenbar sind nicht alle mit Snapchat versendeten Fotos so züchtig wie dieses hier
Offenbar sind nicht alle mit Snapchat versendeten Fotos so züchtig wie dieses hier(© 2014 Snapchat, CURVED Montage)

Im notorischen Online-Forum 4chan sind gut 200.000 private Bilder von Snapchat-Nutzern aufgetaucht. Die Aufnahmen, darunter zahlreiche Nacktfotos und -Videos, haben Hacker mithilfe von Third-Party-Apps abgefangen. Snapchat macht indes klar, dass die Schwachstelle nicht bei den eigenen Servern liegt, so BGR.

Als App mit Selbstzerstörungsmechanismus für versendete Fotos und Videos eignet sich Snapchat vorzüglich für den Austausch von Aufnahmen, die nicht für die Ewigkeit gedacht sind. Kein Wunder, dass es aus dem Grund Apps von Drittanbietern gibt, die die Archivierung erhaltener und versendeter Bilder versprechen. Genau davor warnt Snapchat aber, da diese ein Sicherheitsrisiko darstellten. Das Unternehmen sollte Recht behalten, da sich Hacker nun genau über solche Zusatzanwendungen Tausende kompromittierender Fotos und Videos erschleichen konnten.

Snapchats eigene Server sind sicher

Mindestens über eine solcher Apps hätten sich Datendiebe über einen Zeitraum von zwei Jahren bei den Daten von Snapchat-Nutzern bedient. Die Aktion ist bereits unter dem Namen "The Snappening" in die Annalen von 4chan eingegangen, dem Enfant terrible der Internetforen – eine Anspielung auf den "The Fappening" getauften iCloud-Leak, bei dem prekäres Bildmaterial von Stars und Promis wie Jenniffer Lawrence, Rihanna und Kate Upton ins Netz gelangt ist. Dieses Mal hat es aber offenbar keine Berühmtheiten getroffen, sondern den Durchschnittsnutzer.

Snapchat selbst betont, dass die eigenen Server sicher sind: "[...] Snapchats Server sind nicht gehackt worden und waren nicht die Quelle für diese Leaks. Snapchatter wurden Opfer durch ihre Nutzung von Third-Party-Apps [...]", zitiert Venture Beat eine Stellungnahme des Unternehmens.


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