Snapchat, Yo & Co.: Die Trend-Messenger im Überblick

Facebook Messenger
Facebook Messenger(© 2014 CURVED)

Wickr, Confide, Clipchat und Facebook Poke: Die Liste an Messenger-Apps ist lang und wird beständig durch neue Anwendungen erweitert. Da fällt es mitunter schwer, die Übersicht zu behalten. Wir haben für Euch eine Übersicht mit den aktuellen Trend-Messengern zusammengestellt – die zwar den Evergreen Snapchat enthält, aber auch so manch andere aktuelle Kuriosität. Hodor? Yo!

Snapchat: Und weg sind die Fotos

Snapchat

Snapchat kann in der schnelllebigen Welt der Messenger-Apps schon als Veteran bezeichnet werden: Seit 2011 gibt es diese Anwendung, mit der Ihr Fotos, Videos und Zeichnungen verschicken könnt. Das besondere Feature von Snapchat haben andere Apps bereits mehrfach kopiert: Bevor Ihr eine Nachricht losschickt, könnt Ihr festlegen, wie lange sie für den Adressaten sichtbar sein soll. Dieses Feature bietet Euch aber keinesfalls die Sicherheit, dass Eure Nachrichten nach Ablauf der Frist tatsächlich "zerstört" sind. So können Fotos beispielsweise über Screenshots festgehalten werden. Das scheint aber viele Menschen nicht zu stören: Mitte des Jahres 2014 hatte Snapchat etwa 30 Millionen Nutzer auf der ganzen Welt. Snapchat ist für die Betriebssysteme iOS und Android kostenlos erhältlich. Wenn Ihr zum Einstieg etwas Hilfe braucht, schaut doch einfach mal in unser FAQ oder in unsere Snapchat-Tipps.

Hodor Keyboard: Für GoT-Fans

Hodor

Ein Wort sagt mehr als tausend Bilder – so kann das Leitmotiv der App Hodor Keyboard im Vergleich mit Messenger-Apps wie Bolt oder Snapchat zusammengefasst werden. Die Tastatur beherrscht nämlich nur ein einziges Wort: Hodor. Es gibt aber auch eine Variation: Wenn Ihr die Taste lange gedrückt haltet, erscheint auf dem Display "HODOR". Kurz: Das Hodor Keyboard kann nicht viel, aber das kann es gut. Allerdings ist sie auch nur etwas für Fans. Für diejenigen, die die HBO-Serie "Game of Thrones" nicht kennen: Hodor heißt einer der Diener der Familie Stark, der als einziges Wort eben seinen Namen kennt.  Die Android-App steht für den Preis von 0,73 Euro bei Google Play zum Download bereit.

Yo: Das reicht aus

Yo

Ebenfalls mit einem Wort kommt diese App aus: Yo! Sie wurde von dem Entwicklerteam Life Before Us LLC mit dem violetten Quadrat als Erkennungsmerkmal im April 2014 herausgebracht. Eigentlich war sie nur ein kleines Nebenprojekt der Foto-Sharing-App Mobli, in Israel wird sie mittlerweile sogar zur Warnung vor Raketenangriff verwendet. Angeblich soll die Anwendung auch die Entwickler des Hodor Keyboards inspiriert haben. Laut den Entwicklern soll sie das Erinnern einer Person durch einen Anruf ersetzen – oder einfach einer Person zeigen, dass Ihr an sie gedacht habt. Das einfache Konzept scheint bei Smartphone-Besitzern auf Zustimmung zu treffen: Ende Juni 2014 nutzen mehr als eine Million Menschen auf der ganzen Welt die App. Yo ist für die Betriebssysteme iOS und Android gratis erhältlich.

Bolt: Foto mit einem Tipp verschicken

Bolt

Bolt ist eine Snapchat-Alternative, die im Juli 2014 von Instagram ins Leben gerufen wurde. In der Messenger-App geht es wie in vielen neu veröffentlichten Anwendungen in erster Linie um Schnelligkeit: Mit nur einem Tipp könnt Ihr sowohl Fotos als auch Videos verschicken. Unter dem Kamera-Bildschirm wird Euch auf dem Smartphone oder Tablet eine Liste mit Kontakten angezeigt – wenn Ihr auf einen der Kontakte tippt, nimmt die Kamera ein Foto auf und sendet es dem ausgewählten Kontakt zu. Im Gegensatz zu anderen Messneger-Apps gibt es bei Bolt keine Filter; das Foto soll den Machern zufolge unverfälscht das wiedergeben, was Ihr im Moment der Aufnahme seht. Die App ist bisher nur in Südafrika, Singapur und Neuseeland erschienen; bis zum Deutschland-Start sollte es aber nicht mehr lange dauern.

Slingshot: Erst antworten, dann ansehen

Slingshot

Ebenfalls relativ neu, aber gefühlt schon fast wieder in der Versenkung verschwunden ist die Anwendung Slingshot – und das, obwohl der weltweite Release der App erst Ende Juni 2014 erfolgt ist. Das dürfte in erster Linie an dem der App zugrunde liegenden Konzept liegen, das Facebook als Konkurrenz zu Snapchat entwickelt hat: Verschickt Ihr ein Foto oder Video an einen Eurer Kontakte, kann dieser den Inhalt erst öffnen, sobald geantwortet wurde. Mit der Anwendung will Facebook offenbar einen unaufhörlichen Strom von Nachrichten hervorrufen – was bei vielen Nutzern aber anscheinend eher zu Frustration als zu Spaß führt. Auch im Test war unser Eindruck nicht der allerbeste. Mal eben die neuesten Bilder von Freunden abrufen funktioniert mit Slingshot halt nicht. Die Facebook-App Slingshot ist kostenlos für mobile Geräte mit den Betriebssystemen Android und iOS erhältlich.


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