So krass sieht "Super Mario Bros." mit 380.000 Bildern pro Sekunde aus

Wenn euch der "Jump'n'Run"-Klassiker "Super Mario Bros." zu schnell ist, dann seid ihr hier genau richtig. Mit einer Spezialkamera hat ein YouTuber das Geschehen auf dem Bildschirm in Superzeitlupe aufgenommen. Das Ergebnis ist fast magisch.

"Jump'n'Run"-Spiele sind sicher nicht jedermanns Sache. Schließlich erfordert das Genre seit Bestehen ein gutes Timing und schnelle Reflexe vom Spieler. Ein Paradebeispiel ist Nintendos Klassiker "Super Mario Bros." Einmal nicht aufgepasst, erwischt euch eine Schildkröte, ein Feuerball oder ein Hammer. Aber ganz egal, wie schnell das Spielgeschehen auf dem Bildschirm von statten geht: Gegen die Geschwindigkeit mit der das Bild an sich zustande kommt, ist das kein Vergleich.

Linie für Linie entsteht ein Held

Das zeigt Gavin vom YouTube-Kanal The Slow Mo Guys eindrucksvoll in einem Video. Mit Hilfe einer speziellen Kamera, einem Röhrenfernseher und einem Nintendo Entertainment System (NES) samt "Super Mario Bros." erklärt er, wie ein Fernsehbild entsteht: In rasender Geschwindigkeit werden Einzelbilder wiedergegeben, die in der Gesamtheit einen Film ergeben. Bei 24 bis 60 gezeigten Bildern pro Sekunde kann das menschliche Auge diese Einzelheiten natürlich nicht erkennen.

Aber: Auch diese Bilder tauchen nicht einfach nacheinander auf. Stattdessen werden von dem von Gavin benutzen Röhrenfernseher von links nach rechts und von oben nach unten aufgebaut. Gut sichtbar wird es, wenn Gavin das TV-Bild auf 380.000 Bildern pro Sekunde verlangsamt. Dann seht ihr wie die sogenannte Scanline das Geschehen Reihe für Reihe und danach Bild für Bild auf den Bildschirm zeichnet. Einen "Fun Fact" er liefert noch mit: Mario braucht auf diese Weise weniger als eine 380.000stel Sekunde, um sich seinen Schnurrbart wachsen zu lassen.

Mehr Retro gefällig?

Wenn auch ihr mal wieder Lust verspürt, den Klassiker "Super Mario Bros." zu zocken, greift ihr am besten zur Retro-Konsole Nintendo Classic Mini. Den Test dazu haben wir hier für euch. Wer später geboren ist, greift lieber zum SNES Classic Mini, das wir euch hier vorstellen.

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