Sobooks: Social-Reading-Experiment ist gestartet

Sobooks versteht sich als Verbindung aus digitalem Lesesaal und sozialem Netzwerk
Sobooks versteht sich als Verbindung aus digitalem Lesesaal und sozialem Netzwerk(© 2014 Sobooks, CURVED Montage)

Über ein Buch mit anderen Menschen reden – beim Lesen: Dieser Ansatz kennzeichnet die sogenannte Social-Reading-Plattform Sobooks, die im Rahmen der Frankfurter Buchmesse am 10. Oktober 2014 offiziell gestartet ist.

Sobooks versteht sich selbst als eine Alternative zu E-Book-Portalen wie Amazon, berichtet Heise Online. Zwar könnt Ihr auch bei Sobooks E-Books kaufen oder leihen – mittels Kommentarfunktion ist es aber möglich, mit anderen Lesern des gleichen Werkes über bestimmte Textpassagen zu diskutieren. Zudem ist es möglich und erwünscht, kleinere Passagen aus Büchern auch über soziale Netzwerke mit anderen Nutzern zu teilen.

Angebot noch überschaubar

Entwickelt wurde das Konzept von dem Redakteur und Autor Sascha Lobo in Zusammenarbeit mit dem Entwickler Christoph Kappes. Laut Aussage der Gründer gibt es bereits die Rechte für eine große Anzahl an Büchern – zum Start der Plattform umfasst das Angebot bisher aber nur ein paar Romane und Sachbücher. Auf lange Sicht soll es auch ein breites Angebot an kostenlosen Büchern geben – das Reinschauen in Bücher ist aber wie bei der Konkurrenz Amazon auch bei kostenpflichtigen Exemplaren möglich.

Bislang ist Sobooks nur über die Webseite des Projekts erreichbar, die allerdings für den Gebrauch auf Tablets optimiert wurde. Ursprünglich war geplant, zum Release entsprechende Apps für iOS und Android bereitzustellen; deren Erscheinen verzögert sich allerdings noch für eine Weile.


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