SonarPen: Alternative zum Apple Pencil für das iPad

Der SonarPen funktioniert auch mit älteren iPads
Der SonarPen funktioniert auch mit älteren iPads(© 2018 Greenbulb)

Der Apple Pencil eröffnet Besitzern eines iPad Pro seit 2015 neue Möglichkeiten, funktioniert aber leider nicht auf älteren Tablets des Herstellers. Für Besitzer dieser Geräte und all jene, die nicht knapp 100 Euro für einen Stift ausgeben wollen, gibt es bald eine Alternative – den SonarPen. 

25.567 US-Dollar ist das Finanzierungsziel, bei dessen Erreichung Greenbulb den SonarPen veröffentlichen will. Aktuell hat das Unternehmen aus Hong-Kong fast 10.000 US-Dollar mehr über Kickstarter gesammelt. Laut The Verge wird der Stylus nur 30 US-Dollar kosten. Anders als der Apple Pencil lässt sich der SonarPen nicht via Bluetooth mit dem iPad verbinden. Stattdessen schließt ihr ihn über den Kopfhöreranschluss an. Das bedeutet, dass er mit jedem iPad, das nach 2011 auf den Markt gekommen ist, funktioniert.

SonarPen funktioniert auch mit dem iPhone X

Der SonarPen ermittelt wie der Apple Pencil den von euch ausgeübten Druck und gibt diesen über den 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss an das iPad weiter. Damit das funktioniert, wandelt er den ermittelten Druck in Schallwellen um. Das iPad interpretiert diese und wandelt das Audiosignal wieder in digitale Informationen um. Neben der Kompatibilität zu älteren iPads bietet diese Funktionsweise laut Hersteller noch weitere Vorteile.

Zum einen erfolge die Stromzufuhr über den Kopfhöreranschluss, sodass der SonarPen keine Batterien benötige. Zum anderen könne er Druck feiner erfassen als ein Standard-Bluetooth-Stylus. The Verge hat bereits einen Prototyp getestet und dabei festgestellt, dass der Stift auf einem iPad der vierten Generation sowie auf dem iPad Pro problemlos funktioniert.

Sogar auf dem iPhone X ließ er sich offenbar einwandfrei nutzen. Eine beträchtliche Einschränkung gebe es allerdings: Lediglich zwei Apps unterstützten den SonarPen aktuell. Ob die Entwickler anderer Apps hier mit einem Update nachbessern, muss sich erst noch zeigen. Dieses Problem habt ihr mit dem neuen Apple Pencil, der Gerüchten zufolge noch 2018 erscheinen soll, vermutlich nicht.


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