Sony entwickelt smarte Kontaktlinse - und Google das smarte Auge

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Die Zukunft im Auge: Sony, Google und Co. wollen smarte Kontaktlinsen entwickeln
Die Zukunft im Auge: Sony, Google und Co. wollen smarte Kontaktlinsen entwickeln(© 2015 CC: Flickr/Pierre Metivier)

Blinzeln statt abdrücken: Wenn es nach Sony und Samsung geht, stecken Kameras künftig nicht mehr nur im Smartphone, sondern in unseren Kontaktlinsen. Und Google geht sogar noch einen Schritt weiter und baut die Technik direkt ins Auge ein. Verwendungszweck? Bislang unklar.

Was kommt nach Smartphone und Smartwatch? Vielleicht das smarte Auge. Laut einem aktuellen Patentantrag arbeitet Sony gerade an einer Kontaktlinse mit eingebauter Kamera. Demnach kann die Linse erkennen, wenn der Träger bewusst blinzelt, und dann ein Bild knipsen. Und das alles inklusive Autofokus und automatischer Korrektur von Bewegungsunschärfe. Fertige Bilder landen direkt im Speicher der Linse oder auf einem externen Gerät, zum Beispiel dem Smartphone.

Ein Display für weitere Einstellungen hat Sonys Kontaktlinse ebenfalls. Um das zu aktivieren, müssen Nutzer nur ihren Kopf schief legen. Natürlich handelt es sich bei der smarten Kontaktlinse bisher nur um ein Patent. Bis ein solches Gerät überhaupt auf den Markt kommt, dürfte also noch einige Zeit vergehen. Ganz allein ist Sony mit der Idee aber nicht: Vor wenigen Wochen tauchte ein ganz ähnlicher Antrag von Samsung auf.

Google will gleich das ganze Auge vernetzen

Noch mehr Zukunftsmusik ist ein Patentantrag von Google: Das soll die natürliche Linse im Auge nicht ergänzen, sondern ersetzen. Und das mit jeder Menge Technik: Neben der elektronischen Linse besteht die Lösung aus einer Funkeinheit, Speicher und einer Batterie. Deren Strom kommt aus einer "Energie erntenden Antenne", so der Plan. Der genaue Verwendungszweck ist noch unklar. Ähnlich ungewiss ist, ob das smarte Auge tatsächlich je auf den Markt kommt, oder ob es ihm so ergeht wie vielen anderen abgedrehten Google-Ideen.


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