Sony plant günstige PSP

Konsolen sind teuer, vor allem wenn man bedenkt, dass sie schon nach relativ kurzer Zeit überholt und durch Nachfolge-Modelle ersetzt sind. Gerade für Jüngere bzw. deren Eltern ist das ein echtes Manko.

Außerdem werden gerade tragbare Konsolen wie Sonys PlayStation Portable immer mehr von Smartphones abgelöst, für die es inzwischen schon zahlreiche Spiele-Apps gibt, die deutlich günstiger sind als herkömmliche Konsolenspiele. Und das Handy hat man ja ohnehin immer dabei. Auch Konkurrent Nintendo bekam das zu spüren und hat den Preis für die Handheld Konsole Nintendo 3DS erst vor Kurzem drastisch gesenkt.

Sony reagiert jetzt auf die Konkurrenz durch Smartphones und Tablets und bringt eine abgespeckte Variante der PlayStation Portable auf den Markt. Auf der gamescom kündigte Sony bei der Pressekonferenz das neue Modell mit dem Codenamen PSP E-1000 an. Die neue PSP verzichtet auf WLAN, was gerade für Eltern mit jüngeren Kindern den Vorteil hat, dass die Kleinen nicht unbeaufsichtigt im Internet surfen können.

Mit einem USB-Kabel lässt sich die PSP E-1000 mit dem PC verbinden. So können mit der Media Go-Software neue Spiele auf die mobile Konsole geladen werden. Außerdem hat die PSP E-1000 ein UMD-Laufwerk.

Mit €99,- ist die PSP E-1000 durchaus erschwinglich. Außerdem sollen alle älteren Spiele auf dem neuen Modell laufen. Sony will auch die Klassiker-Reihe PSP Essentials für €10,- pro Spiel anbieten. Die mobile Konsole soll schon im Herbst 2011 auf den Markt kommen, einen genauen Termin nannte Sony bislang noch nicht. Der eigentliche PSP-Nachfolger, die PS Vita, kommt erst zum Jahresende in Japan auf den Markt, 2012 dann auch bei uns.