Sony startet heimlich den Verkauf von Digital Paper

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Sony verkauft Digital Paper nun auch direkt über die eigene Webseite
Sony verkauft Digital Paper nun auch direkt über die eigene Webseite(© 2014 Sony)

Seit Mai konnte Sonys flexibler E-Ink-Reader namens Digital Paper in den USA bereits über lizenzierte Partner gekauft werden, nun vertreiben die Japaner das Tablet auch direkt über ihre eigene Webseite. Das Gadget zielt vor allem auf den professionellen Anwender ab – daher auch keine große Ankündigung von Sony.

Heimlich, still und leise hat Sony nun auch selbst den Verkauf des E-Ink-Tablets Digital Paper übernommen, berichtet Good e-Reader. Bislang vertrieben die Japaner das 13,3-Zoll-Gadget in den USA ausschließlich über Vertriebspartner wie Worldox oder Ease Entertainment. Dort sollen die E-Reader aber ständig ausverkauft gewesen sein, weshalb Sony die Sache nun auch selbst in die Hand nimmt.

Digital Paper ist trotz hohem Preis anscheinend sehr beliebt

Trotz des stolzen Preises von 1.100 Dollar für den DPTS1 ist der E-Ink-Reader anscheinend vor allem bei US-amerikanischen Unternehmen aus der Justiz, Unterhaltungs- und Tech-Branche sehr beliebt. Obwohl Digital Paper nun auch einfach über die Webseite von Sony geordert werden kann, wollen die Japaner das Gadget anscheinend nicht groß bewerben und verkündeten daher auch den Launch nicht mit außergewöhnlichem Brimborium.

Keine Kundenbetreuung und nur in den USA verfügbar

Wie CNET vermutet, könnte hinter der Heimlichtuerei von Sony ein einfacher Grund stecken: Für Digital Paper gibt es keinen Kundenbetreuungsdienst, an den man sich bei technischen Problemen wenden kann. Da der E-Ink-Reader hauptsächlich für professionelle Anwender in Großunternehmen gedacht ist, ist die Überlegung von Sony, dass sich die jeweiligen IT-Abteilungen um eventuelle Probleme kümmern. Zudem wird Digital Paper nicht an Adressen außerhalb der USA ausgeliefert.


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