Sony: Verluste trotz guter Xperia- und PS4-Verkäufe

Auch die nahe Zukunft sieht für Sony alles andere als rosig aus
Auch die nahe Zukunft sieht für Sony alles andere als rosig aus(© 2014 CC: Flickr/lucamascaro)

Rote Zahlen trotz guter Verkäufe: Sony hat seine Verluste durch den Verkauf der PC-Sparte in finanzieller Hinsicht nicht ausgleichen können. Und das, obwohl die PlayStation 4 und die Smartphones der Xperia-Reihe eine gute Einnahmequelle des japanischen Elektronikkonzerns waren.

Die nackten Zahlen sprechen für sich: Die Verkäufe im Bereich Spiele stiegen dank der PS4 um 53 Prozent, während die Verkäufe der Xperia-Smartphones um 20 Prozent nach oben kletterten. Damit hat Sony in den zwölf Monaten vor dem 31. März 2014 insgesamt 40 Millionen Geräte verkauft. Den Erfolg im Bereich Smartphones verdankt Sony offenbar in erster Linie dem Xperia Z1 und dem Z1 Compact, wie Engadget vermutet.

Kein Licht am Ende des Tunnels

Auch die Voraussagen für das laufende Geschäftsjahr versprechen keine schwarzen Zahlen: Sony rechnet damit, dass sich die Verluste in den kommenden zwölf Monaten auf etwa 50 Milliarden Yen belaufen werden. Das sind umgerechnet beinahe 36 Millionen Euro. Experten hatten zuvor noch vorausgesagt, dass Sony innerhalb dieses Zeitraums wieder profitabel werden könnte.

Der Verlust des vergangenen Geschäftsjahrs belief sich insgesamt auf knapp 790 Millionen Euro. Eine direkte Folge der Zahlen war, dass 5000 angestellte entlassen wurden. Diese großen Summen entstanden vor allem aus überfälligen Löhnen nach der Trennung von der PC-Sparte sowie aus einer Vielzahl an nicht verkauften Computern, auf denen das Unternehmen nun voraussichtlich sitzen bleibt. Bis zum Juli 2015 soll zusätzlich die TV-Sparte ausgegliedert werden – es ist anzunehmen, dass dies das laufende Geschäftsjahr zusätzlich belasten wird.


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