Sonys Touch-Papier: 1100 Dollar für ein High-Tech-Blatt

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Sony Digital Paper: Unmengen von Dokumenten auf einem Blatt
Sony Digital Paper: Unmengen von Dokumenten auf einem Blatt(© 2014 Sony)

Das wohl teuerste Papier der Welt ist auch das intelligenteste: Sonys Digital Paper ist ein flexibler E-Ink-Reader mit Touch- und WLAN-Unterstützung. Das Gerät sieht äußerlich fast aus wie ein Bogen Papier in einem Rahmen – soll es auch, denn das im DIN-A4-Format gehaltene Gerät will herkömmliches Papier effektiv ersetzen.

Fast wie richtiges Zellophan wird das Digital Paper mit einem Stylus beschrieben, die Pixel-Tinte auf das E-Ink-Display kritzelt. Die 1600 x 1200 Pixel des Bildschirms können aber nicht nur handschriftlich gefüllt, sondern auch „bedruckt“ werden. Dank WLAN- und USB-Schnittstellen könnt Ihr PDF-Dokumente auf den Bildschirm schicken, um Notizen ergänzen und sie dank 4 GB Speicherplatz auch auf dem Gerät speichern – ein MicroSD-Slot bietet zudem noch weiteren Platz für ordnerweise Dokumente.

Ein bisschen mehr als gewöhnliches Papier

Sony beschreibt sein Digital Paper als etwa so dick wie 30 Lagen herkömmliches Papier. In Zahlen sind das 5,5 Millimeter an der dünnsten Stelle; der Rahmen misst 6,8 Millimeter in der Tiefe. 4GB Dokumente würden in ausgedruckter Form immer noch weitaus weniger handlich ausfallen. Leicht biegen lässt sich das flexible High-Tech-Papier zwar, rollen oder gar falten sollte man es im Gegensatz zu seinem Zellstoff-Vorbild allerdings nicht. Das muss zudem nicht etwa alle drei Wochen aufgeladen werden.

Zugegeben, Digital Paper strotzt nicht gerade vor Features, vor allem gemessen am extrem happigen Preis von 1100 Dollar. Sony meint es mit dem Produkt aber durchaus ernst, vor allem mit Blick auf professionelle Anwender aus Papier-lastigen Branchen. Digital Paper soll ab Mai diesen Jahres ausgeliefert werden.


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