Mehr Speicher für iPhone und Android: Sieben USB-Sticks im Vergleich

Nicht erst, wenn der interne Speicher voll ist, lohnt sich eine Speicherweiterung. Sieben USB-Sticks für iPhones und Android-Gerät, die sich auch zur Datensicherung oder als Transportmedium für große Dateien lohnen, haben wir getestet und erklären Euch im Folgenden die Besonderheiten der einzelnen Modelle.

Beim iPhone ließ sich der interne Speicher noch nie erweitern. Auch bei immer mehr Android-Smartphones sparen die Hersteller den Steckplatz für eine microSD-Karte ein. Noch relativ unbekannt sind Speichererweiterungen, mit denen Ihr Backups anlegen, Daten transportieren und Videos streamen könnt. Einige Modelle ersetzen noch nebenbei das Ladekabel und übertragen per WLAN Daten an bis zu drei Geräte gleichzeitig.

Lightning und USB für iPhone und iPad

Sandisk hat es beim iXpand gut gemeint, ist aber über das Ziel hinausgeschossen. Der Speicherstick verfügt über einen eigenen Akku, damit er nicht die Batterie des iPhones belastet. Das klingt als Idee gut, führt aber in der Praxis dazu, dass der Speicherstick nicht nur groß und sperrig ist, sondern sich auch nicht benutzen lässt, wenn sein Akku leer ist. Er steht wahlweise mit 16, 32, 64 oder 128 Gigabyte zum Kauf bereit, wobei sich die Preise zwischen 55 und 135 Euro bewegen.

Der i-FlashDrive Max von Photofast ist dagegen ein klassischer USB-Stick, auf dessen einer Seite sich ein Lightning-Anschluss befindet. Der iBridge von Leef ist genauso aufgebaut, nur mit dem Unterschied, dass er gebogen ist und sich in die Lücke zwischen Hand und iPhone einfügt. Zusätzlich bietet der gebogene Stick noch eine ChargeThru-Funktion und lässt Strom durch, sodass Ihr den Akku vom iPhone aufladen könnt, während Ihr zum Beispiel einen Film vom Speicherstick anschaut. Während der i-FlashDrive mit 16, 32, 64 und 128 Gigabyte zur Auswahl steht, existiert vom iBridge sogar ein 256-Gigabyte-Modell. Ihre Preispanne liegt zwischen 65 Euro und umgerechnet rund 350 Euro.

Mit dem MemoriesCable denkt Photofast die Idee eines USB-Sticks zum Aufladen konsequent weiter und hat ein kurzes Lightning-Kabel entwickelt, in dem sich ein USB-Speicher befindet. Es kostet zwischen 100 und 250 Euro, wobei es zwei USB-2.0-Varianten mit 32 und 64 Gigabyte sowie drei USB-3.0-Modelle mit 32, 64 oder 128 Gigabyte gibt.

Für alle vier externen Speicher müsst Ihr die zugehörige iOS-App installieren. Hier bietet Photofast den größten Funktionsumfang und führt nicht nur automatische und manuelle Sicherungen von Kontakten, Kalendern und Fotos durch, sondern kann auch Dropbox und Google Drive einbinden sowie Bilder von Tumblr, Facebook und Instagram sichern. Bei Sandisk und Leef könnt Ihr ebenfalls Kontakte und Fotos sichern sowie Daten kopieren - bei allen Anwendungen jedoch nur in den App-Speicher auf dem iPhone. Von anderen Apps könnt Ihr unter iOS nicht auf den externen Speicher zugreifen. Anders herum könnt Ihr aber in der Regel Inhalte über die Teilen-Schaltfläche auf den externen Speicher verschieben. Erwähnenswert ist noch, dass die App von Leef über eine eigene Kamera verfügt, die Fotos und Videos nicht auf dem iPhone, sondern direkt auf dem iBridge speichert.

Micro-USB und USB C für Android

Etwas unkomplizierter als unter iOS ist die Nutzung von USB-Sticks bei Android-Geräten. Beispielhaft seien hier das Ultra Dual-USB-Laufwerk und das Dual-USB-Laufkwerk Typ C von Sandisk erwähnt. Mit einem micro-USB- und einem USB-Typ-C-Anschluss eignen sie sich für verschiedene Smartphones - wobei die Mobiltelefon-Hersteller nach und nach von micro-USB auf USB Typ-C umsteigen werden.

Unter Android seid Ihr nicht an die Apps der Zubehör-Hersteller gebunden, sondern könnt jeden Dateimanager für die USB-Sticks verwenden, um Inhalte zu kopieren. Während der USB-Typ-C-Stick nur mit 32 Gigabyte für rund 30 Euro im Handel erhältlich ist, habt Ihr beim Modell mit micro-USB-Anschluss die Wahl zwischen 16, 32 und 64 Gigabyte und zwischen USB 2.0 oder USB 3.0, wobei sich die Preise zwischen 10 und 33 Euro bewegen.

Drahtlos für iOS und Android

Nennt Ihr mehrere Geräte mit unterschiedlichen Betriebssystem Euer Eigen und wollt nur eine externe Speichererweiterung benutzen, dann ist der Sandisk Connect Wireless Stick einen Blick wert. Der USB-Stick verbindet sich per WLAN mit bis zu drei Geräten gleichzeitig - unabhängig von Anschlüssen und Betriebssystemen. Ihr könnt so auch Daten problemlos mit Freunden teilen und müsst dank der Internetweiterleitung durch das drahtlose Netzwerk des Sticks nicht offline sein.

Ein Knopf zum Einschalten(© 2015 CURVED)

Der Wireless Stick verfügt über einen USB-2.0-Anschluss, mit dem Ihr ihn zum Datentransfer und zum Aufladen des Akkus an einen Computer anschließt. Er steht mit Speichergrößen von 16, 32, 64 und 128 Gigabyte zur Auswahl und kostet im Handel zwischen 40 und 105 Euro.


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