Split: Trennungs-App sichert Distanz zur Ex-Liebe & Co.

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Die App zum aus-dem-Weg-Gehen: Split
Die App zum aus-dem-Weg-Gehen: Split(© 2014 Split)

Es gibt sicher Leute, die Ihr gerade nicht sehen wollt – den oder die Ex zum Beispiel. Split hilft dabei und sicherte sich damit Investorengelder in Höhe von einer Million Dollar. Denn wer wüsste nicht gern rechtzeitig Bescheid, wenn die Ex droht, zur gleichen Party zu kommen oder der Chef Euch beim Blaumachen erwischen könnte?

In einer Welt der sozialen Netzwerke, dank denen Ihr mit unzähligen Menschen in Kontakt treten, alte Bekannte wiederfinden und von ihnen gefunden werden könnt, muss es auch ein Gegengewicht geben – das dachte sich offenbar Udi Dagan, der Kopf hinter Split. Die im App Store und bei Google Play kostenlos erhältliche App will Euch dabei helfen, bestimmte Personen erfolgreich zu meiden.

Auf Basis von Daten aus sozialen Netzwerken könnt in der Karte von Split sehen, wo zu meidende Personen sich gerade aufhalten. Orte, die sie häufig besuchen, werden als Gefahrengebiete markiert. Die App ergreift aber auch mal selbst die Initiative: Es gibt Echtzeit-Warnungen, wenn jemand naht, dem Ihr fernbleiben wollt. Oder die App gibt Euch Bescheid, wenn jemand einer Veranstaltung zugesagt hat, die Ihr besuchen wollt(et).

Das anti-soziale Duell: Split vs. Cloak

Auch wenn Split sich bereits mehrere Jahre in Entwicklung befand und einige namhafte Investoren für insgesamt eine Million Dollar Starthilfe gewinnen konnte, kam der App mit Cloak eine ganz ähnlich angelegte Anwendung zuvor. Im direkten Vergleich hat Split aber einen ganz entscheidenden Vorteil: Cloak erfährt lediglich über Instagram und Foursquare wo jene Personen lauern, die Ihr meiden wollt; Split tut das auch, nutzt darüber hinaus aber auch Twitter und das soziale Netzwerk schlechthin, Facebook. Weitere Dienste sollen folgen. Damit ist die Daten-Grundlage von Split deutlich breiter aufgestellt und die App verspricht ein zuverlässigeres aus-dem-Weg-Gehen.


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