Spotify geht auch in Deutschland an den Start

Lange hat es gedauert, aber am 13. März 2012 startet der Musik-Streaming-Dienst Spotify auch in Deutschland. Zehn Millionen Nutzer hat Spotify weltweit schon. In Deutschland gab es bislang keine Einigung mit der GEMA, der Verwertungsgesellschaft für Musikrechte.

Medienberichten zufolge gibt es bis heute noch keine Einigung mit der GEMA, dennoch will Spotify den Start hierzulande wagen. "Es gab erhebliche Hürden für den Eintritt auf den deutschen Markt", sagte Sportify Gründer Daniel Ek. Er sieht sich und sein Unternehmen inzwischen jedoch in einer guten Verhandlungsposition.

Den Plattenfirmen wird’s recht sein. Denn Spotify ist bereits die zweitgrößte Einnahmequelle für sie. Daniel Ek ist der Ansicht, dass dem Streaming, also dem Abrufen von Musik über eine bestehende Internet-Verbindung die Zukunft gehört.

Drei Nutzungsmodelle wird es für Spotify in Deutschland geben: Wer Musik nur stationär am PC hören möchte, kann dies kostenlos tun, muss aber mit Werbeeinblendungen leben. Diejenigen, die die Werbung stört, können sie für €4,99 pro Monat ausblenden. Wer Spotify auch mobil zum Beispiel auf einem Smartphone nutzen will, muss pro Monat €9,99 auf den Tisch legen, bekommt dafür aber auch eine höhere Übertragungsqualität (320 KB pro Sekunde statt 160).

Kleines Manko für alle Facebook-Verweigerer: Spotify kann nur mit einem Facebook-Account genutzt werden. Ohne Facebok-Konto kann man auch kein Spotify-Konto anlegen. Außerdem muss man in den Einstellungen ändern, wenn nicht jeder Songtitel, den man hört,  automatisch bei Facebook und im Spotify-Profil gepostet werden soll.


Weitere Artikel zum Thema
Beats vs. Bose vs. B&W: die besten Noise-Cancel­ling-Kopf­hö­rer im Vergleich
Stefanie Enge
Schwarz, Silber, Rot: Noise-Cancelling von Sennheiser, Bose und Beats (v.li.)
Bose Quiet Comfort 35, Sennheiser PXC 550 Wireless, Beats Studio3 Sennheiser oder Bowers & Wilkins PX: Welcher Kopfhörer schirmt am besten ab?
Apple Music, Spotify und Co. erhal­ten mehr Einfluss auf die Charts
Michael Keller
Apple Music soll bei der Chart-Platzierung ein stärkeres Gewicht zukommen
Apple Music hat im Musikgeschäft mehr Macht: Kostenpflichtige Streaming-Dienste haben künftig mehr Einfluss auf die US-Charts als Gratis-Angebote.
Ulti­mate Ears Blast und Megab­last vorge­stellt: Alexa mit Wumms to go
Felix Disselhoff
Bunt, groß, laut und nun smart: der Megablast von Ultimate Ears
Ultimate Ears hat seine tragbaren Lautsprecher smart gemacht: Blast und Megablast haben Alexa an Bord. Wir konnten auf der IFA schon reinhören.