Spotify greift durch: Darum solltet ihr keine Werbeblocker mehr nutzen

Spotify Premium ist frei von Werbung
Spotify Premium ist frei von Werbung(© 2019 Shutterstock / Look Studio)

Spotify überarbeitet seine Nutzungsbedingungen – und der Musik-Streaming-Dienst knöpft sich Nutzer vor, die Werbeblocker nutzen. Die Konsequenzen können gravierend sein und sollen ohne Vorwarnung kommen. Die Neuerung tritt am 1. März 2019 in Kraft – vorerst aber nicht weltweit, sondern nur in den USA, Großbritannien und weiteren Länder. Deutschland ist nicht dabei.

Spotify verbietet bald explizit sogenannte Ad-Blocker, berichtet The Verge. Mit jenen Tools umgeht oder blockiert ihr auf diversen Diensten die Werbung. Konkret auf den Spotify-Service bezogen, ist dies künftig offiziell nicht mehr erlaubt. Das gilt selbstverständlich auch für das Erstellen und Verteilen solcher Software. Andernfalls droht der Streaming-Dienst mit der sofortigen Kündigung oder Sperrung des Kontos.

Dienst weiß angeblich Bescheid

Bereits im August 2018 sprach ein Spotify-Sprecher im Interview mit dem britischen DigDay über die künstliche Manipulation von Streaming-Aktivitäten. Demnach stehen dem Unternehmen "zahlreiche Erkennungsmaßnahmen zur Überwachung zur Verfügung, um solche Aktivitäten zu erkennen, zu untersuchen und zu behandeln".

Die Plattform führt mit jener Änderung konsequent einen Weg fort, den sie schon vor einiger Zeit eingeschlagen hat: Im März 2018 warnte Spotify seine Nutzer per E-Mail davor, sich heimlich Premium-Leistungen zu erschleichen, indem sie modifizierte Apps nutzen. Auch hier werden Konten gesperrt. Streaming-Piraten, die das Unternehmen erwischte, bekamen bislang aber noch eine zweite Chance, heißt es. Ob Spotify Nutzern mit Ad-Blocker ebenfalls entgegen kommt, ist bislang nicht bekannt. Unser Rat: Ihr solltet euer Glück wohl lieber nicht zu sehr herausfordern.

Zudem arbeitet Spotify anscheinend daran, ein Netzwerk für Podcasts aufzubauen. Zwei entsprechende Unternehmen hat der Musik-Streaming-Dienst bereits übernommen, um im Podcast-Sektor künftig stärker Fuß fassen zu können.

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