Spotify macht aus den Genen von Nutzern Playlisten

Spotify bietet etliche interessante Playlisten
Spotify bietet etliche interessante Playlisten(© 2017 CURVED)

Playlisten sind das Herzstück von Spotify. Neben Nutzerfavoriten wie "Release Radar" oder "Rap Caviar" tauchen immer mal wieder auch ausgefallenere Song-Zusammenstellungen auf. Gemeinsam mit einem Anbieter für DNS-Analysen erstellt Spotify nun Playlisten, die auf dem Erbgut (DNS) von Nutzern basieren.

Das Unternehmen Ancestry bietet in den USA Gentests an, mit denen Kunden erfahren sollen, woher ihre Vorfahren stammen. Um das Ergebnis greifbarer zu machen, bedient der Anbieter sich der Musik: Eine Kollaboration mit Spotify soll die Abstammung der Kunden anhand von Songs veranschaulichen. In der Praxis bedeutet das: Wer sich für einen Gentest entscheidet, erhält auf Wunsch eine zu dem Ergebnis passende Playlist.

Musikalische DNS auch ohne Gentest

In den USA kostet besagter Gentest 99 US-Dollar. Nach Abschluss und Erhalt des Resultats können Kunden ihre Spotify-DNS-Playlist über die Webseite des Anbieters generieren lassen. Der deutsche Online-Auftritt von Ancestry bietet diese Möglichkeit derzeit allerdings nicht. Wirklich spektakulär fallen die Track-Listen aber wohl ohnehin nicht aus.

Wie die Webseite Quartz berichtet, wählt der Online-Generator einfach Lieder von Interpreten aus, die aus denselben Ländern stammen wie eure Vorfahren. Die entsprechenden Regionen müssen die Nutzer dabei selbst eingeben. In Deutschland können Spotify-Nutzer über Ancestry zumindest ihre "musikalische DNS" herausfinden – und zwar ganz ohne Gentest.

Dazu müsst ihr euch einfach auf der Webseite von Ancestry mit eurem Spotify-Account einloggen. Anschließend erhaltet ihr eine Übersicht über die von euch bevorzugten Genres. Eure musikalischen Vorlieben seht ihr dabei nach prozentualem Anteil geordnet in einem Kuchen-Diagramm.


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