Spotify: Neues Tool lässt euch Künstler-Infos korrigieren

Spotify bittet um die Expertise seiner Hörer
Spotify bittet um die Expertise seiner Hörer(© 2018 Spotify)

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify räumt mit eurer Hilfe seine Bibliothek auf. Mit dem Tool "Line-In" nutzt die App das Schwarmwissen seiner Abonnenten, um Tags von Künstlern, Alben und Songs richtig zu setzen und zu erweitern, wie Spotify ankündigt.

Ihr könnt in dem Tool unter anderem Schlüsselbegriffe für Genre, Sprachen, Stimmungen und Herkunft setzen, ergänzen oder korrigieren. Zudem meldet ihr mögliche Tippfehler bei Interpret, Songtitel oder Album. Bereits bestehende Tags lassen sich bestätigen oder als falsch kennzeichnen. Von den Metadaten profitieren andere Nutzer, die mit zusätzlichen Informationen gefüttert werden.

Know-how von 71 Millionen

Spotify nutzt in seinen Datenbanken natürlich auch künstliche Intelligenzen, die offenbar aber nicht dem Know-how von mehr als 71 Millionen Abonnenten mithalten können. Jenes Schwarmwissen will sich der Dienst anscheinend zunutze machen. Den Entwicklern dürfte es zukünftig leichter fallen, die optimierten Daten für seine Algorithmen zu nutzen, um die Musikgeschmäcker seiner Kunden leichter zu verstehen und sich auf deren Bedürfnisse besser auszurichten. Dass Abonnenten in diesen Prozess eingebunden werden, dürfte einige sicher enger an Spotify binden.

Ihr erreicht das Tool über den PC. Klickt in Spotify auf die drei Punkte neben dem Künstler, Album oder Song und wählt "Änderung vorschlagen" aus. Das Werkzeug ist exklusiv in der Desktop-App verfügbar und wurde (zumindest bislang) nicht für mobile Geräte bereitgestellt. Spotify beschreibt "Line-In" als Experiment und Tool, das zukünftig um weitere Funktionen erweitert werden soll.

Weitere Artikel zum Thema
Apple kontert Vorwürfe von Spotify: "Keine Gratis-App"
Guido Karsten
Spotify zufolge setze Apple seine Kontrolle über den App Store gegen Konkurrenten ein
Apple ist ganz und gar nicht mit den Vorwürfen von Spotify einverstanden. Der schwedische Streaming-Anbieter wirft Apple unfairen Wettbewerb vor.
Spotify: Neue Benut­ze­ro­ber­flä­che verein­facht die Bedie­nung
Francis Lido
Spotify hat sein "Now Playing"-Interface erneut angepasst
Spotify hat Änderungen am Interface für laufende Songs vorgenommen. Die Benutzeroberfläche ist nun übersichtlicher.
Spotify legt sich erneut mit Apple an
Francis Lido
Peinlich !7An Spotify-Abos über den App Store verdient Apple mit
Spotify fühlt sich von Apple ungerecht behandelt. Der iPhone-Hersteller nutze seine Marktposition aus und sorge für einen unfairen Wettbewerb.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.