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Spotify Premium: Nutzer müssen für Familienfreigabe nun Adresse bestätigen

Spotify verlangt für sein Familien-Angebot den Nachweis der Adresse
Spotify verlangt für sein Familien-Angebot den Nachweis der Adresse (© 2017 CURVED )

Spotify will seine AGB durchsetzen: Der Musik-Streaming-Anbieter ermöglicht es Familien, mit mehreren Personen einen Account zu benutzen. Die Bedingung: Alle Nutzer müssen unter einem Dach wohnen. Offenbar ist es dem Unternehmen daran gelegen, die Erfüllung dieser Voraussetzung stärker zu überprüfen.

So soll Spotify für sein Premium-Angebot neuerdings die Postleitzahl abfragen, berichtet Caschys Blog. Wenn diese Angabe nicht gemacht wird, soll das Konto automatisch auf "Free" umgestellt werden. Somit müssen alle Nutzer, die einen Account nutzen, die gleiche Adresse angeben. Sollte ein Familienmitglied an einem anderen Ort wohnen, beispielsweise für das Studium, sei die gemeinsame Nutzung eines Accounts nicht mehr möglich.

Umzug nicht vorgesehen

Wenn der Anmelder des Premium-Accounts die Adresse bei Spotify nicht als richtig bestätigt, könnte dies also künftig zu Problemen führen. Kurios: Offenbar ist es nicht möglich, die einmal angegebene Adresse nachträglich zu ändern. Wenn eine Familie umzieht, muss sie also den alten Account kündigen und einen neuen anlegen.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Spotify mittlerweile über 140 Millionen Nutzer auf der ganzen Welt hat. Davon sollen aber nur rund 50 Millionen einen monatlichen Beitrag zahlen. Um die Zahl der Nutzer mit einem kostenpflichtigen Account zu erhöhen, hat das Unternehmen Maßnahmen ergriffen: So können seit April 2017 bestimmte Alben mit einem Gratis-Account erst zwei Wochen später angehört werden.

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