Spotify vermittelt jetzt Hunde – über den Musikgeschmack

Wer sich einen Hund zulegen möchte, sollte stets zunächst in einem Tierheim vorbeischauen: Spotify hilft nun dabei, dass Fellnasen ohne Zuhause eine Familie finden. Der Streamingdienst soll Anhaltspunkte dafür liefern, welcher Hund zu euch passt.

Die Aktion "Adoptify" geht vom Münchener Tierschutzverein e.V. und einer Hamburger Werbeagentur aus, die das Ganze in Zusammenarbeit mit Spotify auf die Beine gestellt hat. Anhand des von Spotify ermittelten Musikgeschmacks sollen Nutzern Hunde mit denselben musikalischen Vorlieben vorgeschlagen werden. Dass diese sich von Hund zu Hund unterscheiden, hat offenbar kürzlich eine Studie der Universität Glasgow ergeben.

Der "passende" Hund zum Musikgeschmack

Wie genau Adoptify funktioniert, ist nicht eindeutig beschrieben. Fest steht: Die Hunde sollen in "individuellen Video-Bannern" vorgeschlagen werden. Wo genau dies geschehen soll, verrät die offizielle Webseite allerdings nicht. Möglicherweise sehen Nutzer der kostenlosen Spotify-Version die Banner als Werbe-Einblendung. Diese führen dann auf eine Webseite, auf der ihr die Hunde zu ihrer Lieblingsmusik abgehen sehen könnt.

Die Tiere sind dabei jeweils einer bestimmten Musikrichtung zugeordnet. Demnach mögen die Hunde beispielsweise Hip-Hop, Rock, Klassik, Elektro oder Pop. Über die Adoptify-Seite gelangen Interessenten schließlich zu den Hunde-Steckbriefen auf der Webseite des Tierschutzvereins München. Über diese findet dann im Idealfall die Vermittlung statt. Bleibt zu hoffen, dass sich die Spotify-Nutzer auch der Verantwortung bewusst sind, die die Aufnahme eines Hundes mit sich bringt. Denn es wäre doch schade, wenn das Tier kurze Zeit später den nächsten Personen vorgeschlagen werden muss.

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