Spritpreise so hoch wie noch nie - 2013 Preissenkung?

Die Preise für Sprit sollen im Jahr 2013 sinken, wünscht sich das Bundeskartellamt. Auslöser dafür könnte eine neue Meldestelle sein. "Ich habe die Hoffnung, dass das im Ergebnis einen positiven Einfluss auf das Preisniveau haben wird", erklärte der Präsident Andreas Mundt in der "Süddeutschen Zeitung" vom Freitag.

Preise in Echtzeit abrufbar

Ein entsprechender Beschluss zur Einrichtung einer Meldestelle wurde vom Bundestag bereits Anfang November gefasst. Der ADAC erhoffte sich damals, es könne ein stärkerer Wettbewerb stattfinden. Der Grund: In Echtzeit sollen die Spritpreise über Navigationsgeräte, Computer oder Smartphones abgerufen werden können. Eine benötigte Verordnung könnte im ersten Quartal des kommenden Jahres verabschiedet werden.

Apps ermöglichen Preisvergleich

Autofahrer können schon jetzt Spritpreise über ihr Smartphone vergleichen. In folgendem Artikel stellen wir Ihnen zwei Anwendungen näher vor. Über die Aktualität solcher Apps lässt sich streiten.

Markus Weidner vom Telekommunikationsportal “Teltarif.de” sagte gegenüber der Süddeutschen Zeitung (SZ), “die meisten Daten sind schon sehr aktuell”. Der ADAC meldete sich kritischer, denn es könne vorkommen, dass die Apps einmal nicht aktuell seien. Es gäbe in Bezug auf die Ermittlung des Preises “keinerlei Verlass auf irgendwelche Gesetzmäßigkeiten”, erklärte Sprecher Andreas Hölzel der SZ.

Nach Berechnungen des ADAC mussten die Deutschen im Durchschnitt noch nie so viel Geld für Benzin ausgeben wie im Jahr 2012.