WSV-Hardware im Schlussverkauf

Wenn man so durch die Straßen geht, fallen einem in jedem Geschäften in dem Schaufenstern die Schilder mit  SALE, WSV, Alles muss raus oder % % % auf. Das Weihnachtsgeschäft im Jahre 2010 ist gelaufen und auch der Winter neigt sich seinem Ende zu. Das heißt es kommt bald die neue Kollektion in die Läden und die alten "Ladenhüter" müssen raus.Dies gilt nicht nur für Mode, denn es kommt auch die neue Hardware-Kollektion, wie ich die neuen Serien jetzt einmal nennen möchte.

Warum ist auch bei Hardware Schlussverkauf?

In Januar wurden auf der CES in Las Vegas von den Elektronik-Herstellern die neuen Produkte für das Jahr 2011 vorgestellt. So gibt es auch in der Welt der Technik immerhin jährlich eine neue Kollektion. Die Serien für das Jahr 2010 sind somit aus der Mode gekommen und sollen aus den Regalen und Listen der Anbieter so langsam verschwinden, um den neuen Platz zu machen. Doch auch wenn die meiste Hardware besser ist, als die des Vorjahres, ist die "Alte" keineswegs schlecht. Doch so werden die Preise rabiat gesenkt und jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, Euer Weihnachtsgeld zu investieren. Ihr bekommt die selben tollen Geräte wie im Dezember, aber dafür für deutlich weniger Geld.

Welche Produkte sind jetzt besonders günstig zu haben?

Ich kann Euch sagen, dass es da fast keine Ausnahmen gibt. Die ganze Bandbreite an Elektronik wird durch neue Produkte ergänzt. Demzufolge wird und gibt es auch in allen Bereichen Rabatte. Ich nenne euch einmal ein paar Produkte zum Vergleich.

Die Grafikkarten: HD 5850 und HD 5870

Kaum ist die HD 6000er Serie von AMD auf dem Markt, sind die Spitzenmodelle des Jahres 2010 gar nicht mehr so teuer. So sollte die 5850 laut Chip.de bei ihrem Einführungstest etwa 230 Euro kosten. Aktuell bekommt Ihr sie schon ab 160 Euro. Dies bedeutet 30 Prozent Rabatt. Das ist doch was. Ähnlich steht es um die 5870. Ehemals eingeführt mit 380 Euro bezahlt ihr aktuell 240 Euro. Hier spart Ihr satte 36 Prozent. Es lohnt sich also.

Nvidias GTX470 und GTX480

Natürlich schläft auch der Konkurrent Nvidia nicht. Die neue Serie GTX500 ist ebenfalls angekommen. Da gehören die Vorjahreskarten GTX470 und GTX480 schon zum "alten Eisen" , auch wenn ihre Leistung immer noch sehr sehr gut ist. Als Neuerscheinungen kostete eine GTX470 330 Euro, nun nur noch 210. Ihr spart auch hier 37 Prozent. Ganz genau so steht es um die GTX480. Mit 480 Euro war sie einst eine der teuersten Karten. Mit aktuell 340 Euro hält sich der Preis in Grenzen. Er fiel so innerhalb eines Jahres um 29 Prozent. Für rund 20 Prozent weniger ist das doch schon fair.

Prozessoren:

Aus dem Hause Intel sind die neuen CPUs mit der Sandy-Bridge ganz frisch auf dem Markt und diese schlagen den älteren Core i5 und i7 Modellen so langsam den Rang ab. Als der Intel Core i5 750 eingeführt wurde, lag der Preis bei 190 Euro. Nun spart ihr immerhin 15 Euro und der Preis fiel auf 175. Kein großer Preisverfall, aber da die Sandymodelle einen neuen Sockel bekommen haben, werden noch viele älter Core i5 und i7 Modelle benötigt. Beim i7 gibt es aber deutlich mehr zu sparen. Der i7-860 kostete einst 290 Euro, nun noch 230. Noch fairer geht es beim Core i7-870 zu. Am Anfang verlangte der Hersteller noch satte 550 Euro. Nun ist dieser Preis auf 300 gefallen. Mit 45 Prozent weniger als noch zu Beginn darf hier jeder gerne zuschlagen.

Mainboards

Bei den Mainboards dagegen fällt der Preisverfallt recht gering aus, da der AMD Sockel AM3, sowie der Intelsockel 1156 immer noch benötigt werden. Es gibt noch nicht all zu viele Mainboards mit Intels 1155 Sockel. Hier kann man höchsten mal 10 Euro sparen im Vergleich zum Einführungpreis.

Handys

Hier liegt das Sparpotenzial deutlich höher. Viele Neuheiten wie das iPhone 4 und die neuen Windows-Phones lassen die Preise fallen. Als bestes Beispiel eignet sich das iPhone 3GS mit 32GB Speicher. Die wurde Mitte 2009 vorgestellt und mit teuren 950 Euro auf den Markt gebracht. Nun ist dieses Modell für etwa 620 Euro zu haben. Um immerhin 35 Prozent sank der Preis mit der Einführung des iPhone 4.

Flachbild-Fernseher

Vor etwa 2 Jahren noch ein sehr teurer Luxus, fallen auch hier die Preise unerbittlich. Ich habe einmal drei Modelle von Samsung herausgesucht, die im Frühjahr 2009 ganz neu vorgestellt wurden. Der LCD TV CE37B650 kostete einst 1.100 Euro, nun lediglich 770. Doch wo LCD schon fast uninteressant geworden ist, wurde LED um so interessanter. Der LED TV UE40B7090 kam im Sommer 2009 mit 1.900 Euro auf den Markt. Im Januar 2011 müsste Ihr nur noch 1.350 Euro zahlen. Fast 30 Prozent Sparpotenzial. Doch ich empfehle Euch zum großen Bruder zu greifen, dem UE46B6000. Dieser hat eine Diagonale von 46 statt 40 Zoll und kostet fast genau so viel, nämlich 1.400 Euro. Als dieser TV neu war, sollte er einst 2.100 kosten. Eine Kostensenkung von satten 33 Prozent. Zugreifen!

Das Fazit

Wie Ihr seht, nicht nur bei Mode spart man so richtig Geld. Das selbe gilt eben genau so für Technik. Und auch hier gilt mein altbekannter Tipp: Preise vergleichen lohnt. Während ein Anbieter mit 20 Prozent Preisnachlass wirbt, kann ein anderer den Preis ohne großes Werben um 30 oder mehr Prozent gesenkt haben. Grundsätzlich solltet ihr nicht zu alte Ware kaufen, aber die ist meist schnell zu entlarven, dank mangelnder Funktion. Und wahrscheinlich wisst Ihr auch ganz genau was Ihr wollt, dazu findet ihr jetzt auch ganz sicher den besten Preis. Viel Erfolg bei der Schnäppchenjagt.