Star sieht Nacktfoto-Leaks als sexuellen Missbrauch

Der Nacktfoto-Skandal hat einmal mehr gezeigt, wie sehr man auf seine Daten achtgeben sollte
Der Nacktfoto-Skandal hat einmal mehr gezeigt, wie sehr man auf seine Daten achtgeben sollte(© 2014 CC: Flickr/Eric Konon)

Neue Anschuldigungen gegenüber Apple und Google: Die Schauspielerin Gabrielle Union hat öffentlich zu den iCloud-Nacktfoto-Leaks Stellung genommen und sich über den Umgang mit Bildern von Prominenten beklagt.

In einem Artikel, der in der aktuellen Ausgabe des Cosmopolitan erschienen ist, spricht sich die aus dem Film "Bad Boys 2" und der Serie "Being Mary Jane" bekannte Schauspielerin Gabrielle Union gegen die "neue Form des sexuellen Missbrauchs" aus, berichtet The Verge. Ihrer Meinung nach handelt es sich bei den Nacktfoto-Leaks um einen "gezielten Angriff" – der keinesfalls zur Förderung der Karrieren der betroffenen Frauen beitragen würde.

Mitschuld von Apple und Google?

Im September 2014 waren Nacktfotos von diversen Schauspielerinnen und Prominenten ins Internet gelangt, die von diesen in der iCloud von Apple gespeichert worden waren. Gabrielle Union schreibt den großen Unternehmen Apple und Google eine Mitschuld an dem Leak zu. "Google hat die Bilder nicht von seinen Seiten entfernt, nicht einmal Apple – alle der 100 betroffenen Frauen waren Apple-Nutzer", schreibt sie in dem Artikel. "Man würde hoffen, dass sie sich um dich ebenso kümmern, wie du dich um das neue iPhone 6 kümmerst."

Anfang Oktober hatte Google auf eine mögliche Sammelklage der Prominenten reagiert und viele Seiten aus seinen Suchergebnissen entfernt. Außerdem sollen Nutzerkonten gelöscht worden sein, die mit der Verbreitung der Nacktfotos in Zusammenhang standen. Auch Apple soll in Folge des Skandals die Sicherheit des Online-Speicherdienstes iCloud verstärkt haben.


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