"Star Wars Battlefront 2": EA bringt Mikrotransaktionen zurück

Star Wars: Battlefront 2
Star Wars: Battlefront 2(© 2017 EA)

Nach einem Fan-Aufstand entfernte EA die Mikrotransaktionen aus dem Spiel "Star Wars Battlefront 2". Nun kehren die umstrittenen Lootboxen zurück.

Bei dieser Diskussion geriet das eigentliche Spiel (und der durchaus vorhandene Spielspaß) in den Hintergrund: Wer in "Star Wars Battlefront 2" alle Items und Extras hätte freischalten wollen, hätte nach den Vorstellungen von EA sogenannte Lootboxen gegen echtes Geld kaufen müssen – oder mehrere tausend Stunden vor der Konsole hocken müssen. Diese Vorgehensweise brachte Gamer derart auf die Barrikaden, dass EA die Mikrotransaktionen vorerst kurzerhand aus dem Spiel entfernte.

Lootboxen kehren "in den kommenden Monaten" zurück

Im Wall Street Journal kündigte EAs Finanzchef Blake Jorgensen nun an, dass die Mikrotransaktionen "in den nächsten Monaten zurückkehren werden". "Wir machen das, wenn wir denken, dass es soweit ist", so Jorgensen weiter. Auf einen Schlag könnte das Spiel für manche Spieler wieder aus der Balance geraten. Denn Lootboxen enthalten nicht nur alternative Outfits, sondern auch Möglichkeiten, um die Fähigkeiten und Raumschiffe für Spielfiguren aufzuwerten – und sich mit dem Bezahlen kleinerer Beträge einen Vorteil gegen zahlungsunwillige Spieler zu verschaffen.

Längst sind die Mikrotransaktionen auch ein Fall für die Politik. Denn "Battlefront 2" ist bei weitem nicht das einzige Spiel, dass Lootboxen oder ähnliche Items zum digitalen Kauf mit echtem Geld anbietet. Besonders prekär: Der Käufer weiß bei Lootboxen nicht, was er für sein Geld bekommt. Es können durchaus auch Items in der Kiste sein, die der Spieler schon besitzt, oder gar nicht braucht. Belgien will Lootboxen deshalb in Europa verbieten.

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