Starbucks wird Vorreiter in Sachen Mobile Payment

Mobile Payment steht noch ganz am Anfang. Immer wieder liest man zwar, dass sowohl Apple als auch Google an verschiedenen Methoden und Möglichkeiten arbeiten, mit dem Smartphone zu bezahlen, doch wirklich durchgesetzt hat sich das mobile Bezahlen bislang auch trotz NFC noch nicht. Mit Sicherheit wird es aber eines der ganz großen Themen in der nahen bis mittleren Zukunft sein. Starbucks nimmt jetzt eine Vorreiter-Rolle ein, denn die Kaffee-Kette hat sich beim Mobile Payment Startup Square eingekauft.

7.000 Filialen in den USA bekommen Mobile Payment

25 Millionen Dollar investiert die Coffeshop-Kette in Square. Dafür werden rund 7.000 Filialen von Starbucks in den USA alle Kreditkarten und Debit Card-Zahlungen über das Startup des Twitter-Mitbegründers Jack Dorsey abwickeln. Wer zukünftig in eine der Square-Filialen von Starbucks kommt, kann mit Hilfe der Smartphone App "Pay with Square" seinen Kaffe (und natürlich auch alles andere) über die Anwendung bezahlen. Dazu muss man lediglich die entsprechende App herunterladen und seine Kreditkarten-Daten dort hinterlegen.

Auflegen und gut - das Bezahlen der Zukunft könnte so einfach sein. | Foto: gq-magazin.de

Wie sich das mobile Bezahlen wie Smartphone App letztlich durchsetzt, bleibt abzuwarten. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, wie man bei Starbucks und Square mit den Themen Datenschutz und Sicherheit umgehen wird. Bis ein derartiger Dienst es nach Deutschland schafft, wird vermutlich noch eine Weile ins Land gehen – hierzulande sind Kreditkarten weniger verbreitet in den USA und außerdem dürfte die Skepsis gegenüber eines solchem Mobile Payment Dienstes hier auch größer sein als im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.