Steve Jobs-Biopic: David Fincher soll ersetzt werden

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David Fincher wird wohl doch nicht das Leben von Steve Jobs verfilmen
David Fincher wird wohl doch nicht das Leben von Steve Jobs verfilmen(© 2014 CC: FLickr/Zadi Diaz)

Wird die Film-Biografie doch ohne David Fincher gedreht? Der Regisseur soll von Sony für die Verfilmung des Werdegangs von Steve Jobs eine zu hohe Gage gefordert haben – weshalb die Produktionsfirma nun nach einem Ersatz suche.

Der Regisseur von "The Social Network" soll angeblich als Vorauszahlung 10 Millionen Dollar gefordert haben, berichtet der Hollywood Reporter. Zusätzlich wollte er offenbar die Kontrolle über das Marketing des Films. Weder Sony noch David Fincher wollten diese Gerüchte bisher bestätigen.

"Das ist Qualität – und kein greller Kommerz"

Die Forderungen von Fincher wurden von Sony als "lächerlich" bezeichnet, verriet eine Quelle dem Hollywood Reporter. "Du machst hier nicht Transformers oder Captain America. Das ist Qualität – und kein greller Kommerz", soll demnach ein Sony-Mitarbeiter zu Fincher gesagt haben. Für die Verfilmung des Bestsellers "Steve Jobs" von Walter Isaacson sollte eigentlich das Team von "The Social Network" wiedervereinigt werden: Neben Fincher standen daher auch Scott Rusin als Produzent und Aaron Sorkin als Drehbuchautor auf dem Plan.

Ob wirklich die Gehaltsverhandlungen zur angeblichen Trennung zwischen Sony und Fincher geführt haben, kann nicht mit Gewissheit gesagt werden. Eine weitere Möglichkeit wäre zudem, dass Sony sich nicht mit Finchers Wunschbesetzung für die Rolle des Steve Jobs anfreunden konnte. Der Regisseur soll die Verpflichtung von Oscar-Preisträger Christian Bale als Bedingung für seine Mitarbeit gestellt haben. Darüber, dass dieser aber auch wirklich für die Film-Biografie engagiert wurde, ist bisher nichts bekannt.


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