Steve Wozniak hält das iPhone X für kompliziert

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Das iPhone X kommt ohne Homebutton – und dafür mit neuen Tastenkombinationen
Das iPhone X kommt ohne Homebutton – und dafür mit neuen Tastenkombinationen(© 2018 CURVED)

Eigentlich wollte Apple-Mitgründer Steve Wozniak kein iPhone X haben, bekam das Modell aber wohl dann doch von Apple-Chef Tim Cook zugeschickt. So richtig hat er sich aber offenbar nicht mit dem Gerät angefreundet: Bei einem Vortrag im Stockholmer Nordic Business Forum verriet er seine größten Schwierigkeiten mit dem Flaggschiff-Smartphone.

Wie Business Insider berichtet, fühlt sich Wozniak von der Technik des iPhone X ausgetrickst. Als direktes Beispiel nannte der 67-Jährige die Seitentaste des Smartphones: Der Power-Button mache verschiedene Dinge, „je nachdem ob man ihn schnell, zweimal oder ein drittes Mal drückt.“ Und wenn man ihn zusammen mit der Lautstärketaste betätige, passiere dann wieder etwas anderes, schildert Wozniak seine Frustration. Die Bedienung ist ihm offenbar zu komplex geworden.

iPhone X verstoße gegen Apples Vision

Er präferiere Sachen, die verständlich und direkt sind. Das iPhone X würde sogar gegen Apples Vision verstoßen, intuitive und einfache Dinge zu kreieren, zitiert ihn der Business Insider weiter. So soll sich Steve Jobs letztendlich doch für nur einen Button beim ersten iPhone entschieden haben, da das Gerät so simpler zu bedienen ist – obwohl er zunächst anderer Meinung war.

Schon zuvor war Wozniaks Interesse am Apple-Flaggschiff nicht besonders groß gewesen, teilte er doch mit, dass er mit dem iPhone 8 zufrieden sei. Zudem hatte er sich skeptisch dazu geäußert, ob die neuen Features des iPhone X so funktionieren würden, wie sie sollen.

In der Tat hat Apple mit dem iPhone X ein Smartphone entwickelt, das verstärkt auf Gestensteuerung setzt und keinen Homebutton sowie Touch IDbesitzt. So müsst ihr nun beispielsweise nach oben wischen, um auf dem Homescreen zu landen. Um das Kontrollzentrum zu öffnen, streicht ihr dagegen von der rechten oberen Ecke nach unten. Anstatt eines Fingerabdrucksensors hat das Top-Modell zudem Face ID – eine 3D-Gesichtserkennung.

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