Stiftung Warentest: MacBook Pro ist das beste Ultrabook

Das Apple MacBook Pro schneidet bei Stiftung Warentest gut ab
Das Apple MacBook Pro schneidet bei Stiftung Warentest gut ab(© 2018 Apple)

Stiftung Warentest hat mehrere Ultrabooks unter die Lupe genommen und Apple zum klaren Sieger ernannt: Drei Modelle des MacBook Pro stehen auf dem Treppchen. Die Qualität hat jedoch auch ihren Preis. In anderen Kategorien dominiert Apple ebenfalls.

Wer auf der Suche nach einem portablen, leistungsstarken Rechner mit wenig Gewicht, schlankem Design, tollem Bildschirm und guter Akkulaufzeit ist, schaut sich nach einem Ultrabook um. Stiftung Warentest hat das für euch übernommen und ist zu dem Ergebnis gekommen: Die beste Qualität hat seinen Preis und stammt aus dem Hause Apple.

Gold, Silber und Bronze für Apple

Den Testsieg holt sich das neue MacBook Pro (2018) mit dem 13 Zoll großen Bildschirm (MR9U2D/A). Mit einer Note von 1,7 schrammte das Ultrabook nur knapp an einem "Sehr gut" vorbei. Insbesondere in den Kategorien Display und Akku (jeweils 1,5) überzeuge das Gerät. In den Bereichen Funktionen und Handhabung (jeweils 1,7) schneidet das Modell ebenfalls gut ab, während es bei der Vielseitigkeit (2,5) vergleichsweise schwächelt. Der durchschnittliche Onlinepreis liege bei 1850 Euro.

Der Vorgänger des aktuellen Modells, das MacBook Pro aus 2017 (MPXTD/A), schnappt sich den zweiten Platz. Das Gerät kostet knapp 200 Euro weniger, dafür müsst ihr laut Stiftung Warentest (kleine) Abstriche in puncto Akku (1,9) und Vielseitigkeit (3,1) hinnehmen. Das Display ist dagegen sogar besser (1,4) und mitverantwortlich für eine gute Endnote (1,8).

Das Display des MacBook Pro (2018) überzeugt(© 2018 Apple)

Konkurrenz siegt im Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Treppchen komplettiert das neue MacBook Air (MRE92D/A) in der Version mit 256 GB internem Speicher und 8 GB RAM. Das Ultrabook kostet durchschnittlich 1520 Euro und erreicht das Qualitätsurteil "Gut". Insbesondere der Akku (1,4) überzeuge, wohingegen die Tester bei der Vielseitigkeit (2,7) noch Luft nach oben sehen. Auf dem vierten Platz folgt das Dell XPS 13 (9370 7J47C), das mit einer Endnote von 1,9 auf demselben Level wie das MacBook Air steht. Aufgrund des niedrigeren Preises (1430 Euro) ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sogar deutlich besser.

Asus ZenBook S (UX391UA-EG031T), HP Envy (13-ad010ng) und Huawei MateBook D (VLT-W60B) müssen sich ebenfalls nicht verstecken (jeweils Endnote 2,0). Da ihre Preise mitunter bei 1000 Euro liegen, ist das Trio sicher eine deutlich günstigere und dennoch leistungsstarke Alternative zu den Ultrabooks von Apple. Das Asus ZenBook (UX3410UA-GV149T) kostet bei einer guten Endnote von 2,1 sogar rund knapp 1000 Euro weniger als der nur 0,4 Punkte bessere Testsieger.

Microsoft enttäuscht

Die Enttäuschung des Tests ist sicherlich der Microsoft Surface Laptop 2 mit i7-Prozessor, 256 GB Hauptspeicher und 8 GB RAM. Trotz eines stolzen Preises von 1770 Euro kommt das Gerät nur auf eine 2,0. Bitter: Zwar erreicht das Modell dieselbe Endnote wie der vorangegangene Surface Laptop, im Detail schneidet das aktuelle Gerät allerdings sogar schwächer ab als sein Vorgänger – obwohl in diesem noch ein i5 arbeitet. Den längsten Atem hat das Huawei MateBook D: Wenn ihr Filme schaut, hält der Akku des Ultrabooks 13 Stunden und 40 Minuten durch. Das MacBook Pro (2018) muss bereits drei Stunden früher an die Steckdose.

iPad Pro und MacBook Pro 15 siegen ebenfalls

Apple dominiert nicht nur bei Ultrabooks, auch in anderen von Stiftung Warentest untersuchten Produktgruppen reicht es für den Spitzenplatz: Das Apple iPad Pro 12,9 WiFi + Cellular mit 256 GB (1,9) siegt bei den sogenannten Detachables (Tablets mit Tastatur). Das MacBook Pro 15 (MPTR2D/A) ist dank einer Endnote von 1,7 hingegen das beste Notebook mit 15,7 Zoll Bilddiagonale. Bei den noch größeren Notebooks und den Convertibles hatte Apple keine Geräte im Rennen.


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