Streaming Box-Hersteller Roku will an die Börse

Das aktuellste Produkt von Roku ist mehr als ein Jahr alt. Jetzt will das Unternehmen mit neuen Partnern eine Produktlinie launchen.
Das aktuellste Produkt von Roku ist mehr als ein Jahr alt. Jetzt will das Unternehmen mit neuen Partnern eine Produktlinie launchen.(© 2014 Roku)

Das Unternehmen hat sich erst kürzlich frisches Kapital und Partner für neue Set-Top-Boxen geholt. An der Börse will Roku dafür Geld einsammeln.  

Frisches Investment

Roku bereitet Berichten zufolge den Börsengang vor. Das zwölf Jahre alte Unternehmen ist bekannt für seine Streaming-Boxen, seit Amazon, Google und Apple aber ebenfalls Streaming-Hardware verkaufen, ist es ruhig um den Hersteller geworden.

Das Unternehmen hat bisher zehn Millionen seiner Roku-Boxen verkauft, informiert CEO Anthony Wood. Der Umsatz lag im vergangenem Jahr bei 190 Millionen US-Dollar. Erst vor einigen Tagen wurde bekannt, dass der kalifornische Produzent eine Kapitalspritze erhalten hat: Von Investoren holte sich Roku 25 Millionen US-Dollar.

Partner für Apps und TV-Geräte

An der Börse will der Hardware-Anbieter nun weitere 150 Millionen US-Dollar einnehmen, um sich gegen die großen Mitbewerber zu behaupten. Mit einigen Herstellern von Fernsehgeräten hat Roku eine Partnerschaft abgeschlossen, um eine gemeinsame Produktlinie für TV-Set-Top-Boxen zu launchen. Außerdem sucht das Unternehmen Unterstützung von Entwicklern, die Apps für die Roku-Plattform bauen.

Das aktuellste Gerät des Streaming Box-Herstellers ist der Roku 3. Dieses ist jedoch schon seit Frühling 2013 auf dem Markt. Konkrete Produktneuheiten hat der Technologie-Anbieter noch nicht angekündigt. Auch wann der Start an der Börse geplant ist, geht aus den Insider-Berichten noch nicht hervor.


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